Bild: Karl Kratz

Während im Hambacher Forst gerade Polizisten die Baumhäuser räumen (bento), damit der Energiekonzern RWE den Wald roden kann, entsteht in Berlin ein kleines Wäldchen – mitten auf der Straße (Tagesspiegel). Und er hat schon einen Namen: "Friedelwald".

Wie ist der Mini-Wald entstanden?

In der Friedelstraße im Szeneviertel Neukölln wird gerade gebaut. Statt der Pflastersteine soll am nördlichen Ende der Straße bald Asphalt den Boden bedecken. Doch bis dahin ist auf der Straße die Erde freigelegt. (Tagesspiegel)

Also griff Berlin kurzerhand zum Spaten und bepflanzte die Fläche mit kleinen Bäumchen und Büschen. 

Wer war dabei?

Aktivisten verschiedener Bündnisse sowie Garteninitiativen und Anwohner waren beteiligt. Das Motto: "Hambi bleibt! Friedelwald wird! Für weniger Baustellen im Leben."

Die Pflanzaktion wurde durch Musiker unterstützt und kommt bei den Berlinern gut an: Auf Twitter freuen sich zumindest viele User über die Begrünung. 

Wegen der Baustelle werden die Pflanzen aber leider nicht lange bleiben dürfen.


Fühlen

Schmutzig, wild, laut: Diese Fotos zeigen, wie das Leben von Müttern wirklich ist
Muttersein bedeutet, nicht alleine zu pinkeln oder in Ruhe duschen zu können

Eine junge Frau am gedeckten Frühstückstisch, die Frisur sitzt, neben ihr die strahlenden Kinder, die glücklich Müsli löffeln. 

Diese Fotos von perfekten Familien, wie sie gerne in der Werbung gezeigt oder auf die Kommode gestellt werden, konnte die Fotografin Giedre Gomes nicht mehr sehen. Sie beschloss, auf eigenen Fotos zu zeigen, wie das Leben von Müttern auch aussehen kann: schmutzig, wild und laut