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Mit einigen hättest du wohl nicht gerechnet

Es gibt gute und schlechte Baumwolle – wenn es nach Naturschutzorganisationen geht. Nur etwa 15 Prozent der weltweit angebauten Baumwolle gilt laut WWF als nachhaltig angebaut. Die Stiftung hat zusammen mit dem britischen Pesticide Action Network (PAN) untersucht, wie stark Unternehmen in diesem Jahr die Bio-Baumwolle nutzen.

Das Ergebnis ist anders als man vermuten könnte:
(Bild: WWF)
  • "Es gibt fünf eindeutige Vorreiter, die ernsthaft versuchen, nachhaltig mit der Ressource Baumwolle arbeiten", schreibt der WWF. Dazu zählen Unternehmen, bei denen auch ihr vermutlich häufiger mal einkauft: Ikea, Tchibo, Marks & Spencer (Einzelhandelsunternehmen aus Großbritannien), C&A und H&M. 
  • Geringes Interesse an nachhaltiger Baumwolle zeigen zum Beispiel Zalando, Ralph Lauren und Forever21.
  • Die schlechtesten Ergebnisse gab es für Amazon, New Yorker, Footlocker, S Oliver oder Walmart. Sie hätten noch nicht einmal damit begonnen, nachhaltigere Ressourcen zu verwenden.

Bio-Baumwolle

Bei der Produktion von Baumwolle werden häufig Pestizide und Insektizide verwendet. Es gibt allerdings Alternativen, bei denen nur geringere Mengen an Pestiziden und Düngemittel verwendet werden. Zudem ist die Bio-Baumwolle nicht genetisch modifiziert. Zudem wird auf soziale Aspekte bei der Produktion geachtet – faire Löhne, keine Kinderarbeit, verträgliche Arbeitsbedingungen.

Was haben die Organisationen genau untersucht?

Untersucht wurden lediglich 75 der größten Textilunternehmen weltweit. Es gab mehrere Kriterien, nach denen bewertet wurde:

  • Transparenz der Unternehmen
  • Einkauf von nachhaltiger Baumwolle
  • Nachverfolgbarkeit der Ressourcen
  • Verbesserung oder Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr

Insgesamt ging es also um die Frage: Haben die Unternehmen es sich bereits zum Ziel gesetzt, nachhaltige Baumwolle zu verwenden?

Insgesamt konnte jedes Unternehmen bis zu 100 Punkte bekommen. 0 bis 4,9 bedeutet: Sie haben noch nicht begonnen. 5 bis 24,9 bedeutet: Sie fangen gerade an. 25 bis 49,9 bedeutet: Sie sind zielstrebig auf dem Weg. 50 bis 100 bedeutet: Sie sind Vorreiter.

Selbst ein zielstrebigeres Unternehmen wie Ikea schaffte es nicht einmal auf 80 Punkte, Tchibo an Platz 2 liegt bei 60 Punkten. Hier findest du alle Ergebnisse.

Wie sieht es bei den Vorreitern aus?
  • Tchibo hat sich vorgenommen, dass spätestens 2020 alle Kleidungsstücke das Bio-Siegel tragen sollen. Bislang liegt der Anteil bei 80 Prozent. 
  • Auch C&A und Otto streben das an. Bei ihren Eigenmarken wollen sie nur noch Bio-Baumwolle verwenden.
  • Die gemeinnützigen Organisation Textile Exchange kürte die drei Textilhersteller zu den drei größten Anbietern von Bio-Baumwolle weltweit. (Handelsblatt)
Und wie wirst du dich verhalten?

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