"Wieviele Leben für einen Mantel?" steht auf dem Schild, das eine Frau nach oben hält. Sie ist nackt, um sie herum liegen viele weitere unbekleidete Aktivistinnen und Aktivisten, ihre Körper sind mit Kunstblut beschmiert. 

Die Aktion in Barcelona richtet sich gegen die Pelz- und Lederbranche.

Organisiert wurde der auffällige Protest von der Tierschutzorganisation "Anima Naturalis". Damit wolle man "den Millionen von Tieren eine Stimme geben, die von der Pelzindustrie misshandelt und ermordet werden". Die Organisation geht von mehr als 32 Millionen Tieren aus, die allein in der EU deshalb getötet worden seien. (El Periódico)

Das Tragen von Kleidung aus Leder wird fälschlicherweise mit Luxus und Fashion assoziiert, und es ist diese Denkweise, die geändert werden muss. Denn wenn es keine Nachfrage gibt, wird es auch kein Angebot geben
Christina Ibáñez, Anima Naturalis

Es gebe genug Alternativen, sich zu kleiden, ohne damit die Haut eines Tieres und damit auch sein Leben zu nehmen, so die Organisatorin in Barcelona.

Die Tierschützer fordern, dass Pelzfarmen in Spanien verboten werden – in Tschechien beispielsweise wurde bereits ein Verbot beschlossen, ab kommendem Jahr müssen sie schließen. Spanien hingegen sei eine Zuflucht für Unternehmen der Pelzindustrie, da hier Tierschutzregeln umgangen werden könnten.

Das Video zur Protestaktion siehst du oben!


Musik

Diese 5 Twitter-Reaktionen fassen das Finale von "The Voice of Germany" perfekt zusammen

Samuel Rösch (24) aus Chemnitz hat die Castingshow "The Voice of Germany" 2018 gewonnen. Er setzte sich gegen seine Konkurrenten Benjamin Dolic, Jessica Schaffler und Eros Atomus Isler mit 55 Prozent der Zuschauerstimmen durch. Der angehende Religionslehrer war der einzige Finalist, der Songs auf Deutsch sang. (SPIEGEL ONLINE