Einer muss das Klima ja retten.

Seit Jahren steigt die globale Temperatur, Forscher messen einen Hitzerekord nach dem anderen. Fast alle Wissenschaftler sind sich sicher: Der Klimawandel wird durch den Menschen stark beschleunigt. (bento)

Und er schadet der Umwelt: Die Nasa bestätigte erst kürzlich, dass die Erderwärmung mit für die Gletscherschmelze in der Antartkis verantwortlich ist.

Nun haben Forscher mehrere See-Elefanten und Robben mit kleinen Sendern ausgerüstet, um herauszufinden, wie stark die Erderwärmung das Eis in der Antarktis schmelzen lässt. Schon seit Jahren sorgt sie dafür, dass festes Eis an den Polen bricht – und damit den Lebensraum für Hunderte Arten zerstört.

Die "Einhörner" helfen nun tauchend dabei, mehr Daten zu sammeln.

See-Elefanten können knapp 800 Meter tief tauchen und für etwa eine halbe Stunde lang die Luft anhalten. Also haben sich Wissenschaftler der University of East Anglia gedacht, die Tiere einfach mit Sendern auszurüsten. 

14 See-Eelefanten und Weddellrobbe wurden bereits 2014 mit der Technik bestückt. Sie haben in den vergangenen Jahren mehr als 11.000 Tauchgänge auf der Jagd nach Fischen absolviert – und ganz nebenbei wertvolle Daten für die Forscher gesammelt. 

So entstand ein Datenschatz von etwa 6700 verwertbaren Tauchprofilen. 

Zuvor hatten Wissenschaftler ganze  20 Jahre gebraucht, um 1000 vergleichbare Profile zu sammeln. Die Ergebnisse haben die Klimaforscher nun im "Geophysical Research Letter" veröffentlicht.

Die Ergebnisse:

  • Vor allem die westlichen Eisplatten der Antarktis sind besonders stark vom Schmelzen bedroht.
  • Meeresströmungen aus dem Norden seien zwar kalt, aber trotzdem "warm" genug, gigantische Gletscher schmelzen zu lassen.
  • Schmelzen wiederum die Gletscher, bedroht das auch andere Eismassen dahinter – ein Schmelz-Kreislauf startet.
  • Die Forscher glauben kaum, dass sich das stoppen lässt. 

Immerhin: Durch die Robben haben sie nun einen Datenschatz, der sie die Erderwärmung besser verstehen lässt. 


Retro

Leute, die mal Punk, Emo oder Reggae-Fan waren: So sehen sie heute aus

Sie waren Teil einer Jugendbewegung. Feierten, diskutierten, tanzten. 

Doch irgendwann stiegen sie aus, legten die Kleider und Ansichten von damals ab. Den meisten von ihnen sieht man heute nicht mehr an, wie sie früher einmal unterwegs waren. Aber es gibt Beweisfotos.

Hier erzählen fünf Menschen von ihrer Cybergoth-, Punk-, Reggae-, Sprayer- oder Emo-Zeit. Wie sind sie in die jeweilige Szene hineingekommen? Was haben sie erlebt? Warum sind sie ausgestiegen? Und was ist ihnen aus der Zeit geblieben?