Dublin, Berlin, Montreal – drei Städte, in denen die House und Technokultur ungebrochen ist. Das Online-Magazin "When We Dip" ist in genau diesen Städten zu Hause und versorgt uns von dort aus mit bester Musik.

Für ein Wochenende, an dem sich das Wetter nicht entscheiden kann, ob es Herbst oder Sommer sein will, bietet das Sammelsurium der “When We Dip”-Podcasts ein Quell an stimmungsvoller Musik, die irgendwo zwischen waberndem House und ruhigem Techo läuft.

Freitagabend: Jack Mason

Zu unbekannt für eine große Geschichte, spielt Jack Mason ein Set, das sich zwischen atmosphärischen Synthie-Wolken und gebrochenen Kickdrums einfindet. Die Grundlage des Podcasts stellt die gute Variante von Tech-House. Ohne nervtötende Endlosloops und Filtergeschredder liefert Jack Mason ein Stück Musik ab, das dem Freitagabend und seinen besten Freunde – Bier und Sofa – den Rücken freihält.

Samstagabend: BAAL

Wenn ihr den Podcast der beiden Münchner anschmeißt, erhebt sich ein dunkler Sound. Das Duo aus der Landeshauptstadt Bayerns besteht erst seit zwei Jahren – und hat es doch schon zu internationaler Größe geschafft.

Das mag auch daran liegen, dass die Süddeutsche Zeitung die beiden Musiker 2014 mit dem "Munich Act of the Year"-Award auszeichnete, Stars wie Solomun und Tale of Us die Tracks der Münchner in ihren Sets spielen. Ihr Podcast für den Samstagabend steht jedenfalls für all das, was die beiden in ihrem Namen vereinen: dunkel, melodisch, minimalistisch und futuristisch.

Samstagnacht: GoldFFinch

"GoldFFinch are a cheeky duo from Belgium who’ve put out a lot of good stuff" schreibt Mixmag über das belgische Duo. Mit musikalischen Einflüssen aus Berlin, Detroit, London und Chicago vereinen Gilles und Yoann die harten und kräftigen Spielarten von Techno und House.

Heraus kommt ein Podcast, der nach vorne zieht und einen schon mal dazu bringen kann, alles Lichter in der Wohnung auszuschalten und zum Handystrobo zu tanzen. Full Power für Team Belgium.

Sonntag: Frits Wentink

Sonntag ist Smoothie-Tag, zumindest was die musikalische Mischung angeht, die der Niederländer an den Tag legt. Wenn er zu den Platten greift, dann mit Liebe zu detaillierter Musik, die mit Gitarrensamples und trüb klingenden Klavierparts den Spagat zwischen Sonntagsmelancholie und Feiertagsstimmung schafft.

Alle Sets im Volldurchlauf


Gerechtigkeit

Gerichtsurteil: Dieses harmlose Emoji ist eine grobe Beleidigung
Achtung, Ärger!

Das Baden-Württembergische Landesarbeitsgericht hat klargemacht, dass "Fettes Schwein" auch als Emoji auf Facebook eine Beleidigung darstellt. In dem konkreten Fall hatte ein Mann gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber geklagt, der ihm wegen seiner Kommentare im Netz gekündigt hatte.

Unter anderem hatte er einen Kollegen, der sich bei der Arbeit verletzt hatte, per Emoji als "Fettes Schwein" bezeichnet. Seinen Produktionsleiter nannte der Montagearbeiter zudem, auch per Emoji, einen "Bärenkopf". Was auch immer das bedeuten mag.

Aus dem Urteil: