Bild: Sebastian Maas
Wir haben die Festivalbesucher gefragt, welches Outfit das richtige ist.

75.000 Metalheads aus der ganzen Welt haben sich an diesem Wochenende wieder in Schleswig-Holstein versammelt, um das größte Heavy-Metal-Festival der Welt zu feiern – das Wacken Open Air. Headliner wie Marylin Manson und Volbeat performen, aber die wahre Attraktion auf dem umfunktionierten Kuhacker ist wie immer: der Schlamm.

Wie in fast jedem Jahr wurde der Beginn des Festivals von Platzregen begleitet. Nach kurzer Zeit sah der Acker aus wie das Wattenmeer. Vor Ort hat bento die Besucher gefragt, wie man sich am besten auf so ein Festival vorbereitet. 

Was man auf dem Wacken Open Air dringend braucht:
Sindra aus Norwegen sagt, man brauche dicke und wasserfeste Stiefel. Ohne die könne man hier nicht richtig pogen.
Auch Sara, 19, und Lisa, 20, empfehlen das: "Hier ist alles voller verlorener und kaputter Stiefel!"
Der Norweger Jane meint, man brauche außerdem Hosen mit tiefen Taschen, um darin Bier zu verstauen.
Die "Wasteland-Warriors" kommen schwer bewaffnet. Sie scheinen auf die Zeit nach Trump, äh, den Atomkrieg vorbereitet.
Die Mädels der "Wasteland Warriors" sagen, sie brauchen hier nur eine Sache wirklich: "Tits."
Die Mexikaner Victor und Adrian haben ihr Einhornkostüm mitgebracht.
Frederik aus Norwegen findet die Kutte am wichtigsten – mit den Aufnähern. Damit alle wissen, wo man schon gefeiert hat.
Und es stimmt: Kutten sind toll! Nicht nur Schädel, auch Kleine Ponys und Hello Kittys passen da gut drauf!
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Neu ist in diesem Jahr: die Bierpipeline.

Mit ihr wollten die Organisatoren gegen den Schlamm kämpfen. Insgesamt 10,5 Kilometer an Schläuchen wurden in unterirdischen Rohren über den Platz zu den Getränkeständen verlegt. Durch die Maßnahme sollte vor allem der Acker entlastet werden. 

Denn in den Jahren zuvor mussten die Getränkefässer mit Traktoren über den eh schon zerfurchten Platz gefahren werden. Bis zu 25.000 0,4l-Becher Bier sollen sich nach Angaben des Veranstalters mit dem neuen System in einer Stunde zapfen lassen. 

So sieht die Bierpipeline aus: 
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