Es gibt sie, diese ganz besonderen Songs, die direkt unter die Haut gehen. Und die man bei Liebeskummer einschaltet. Plötzlich wird man von einer Welle an Emotionen überwältigt und schon rollen die Tränen übers Gesicht. Songs wie "Skinny Love" von Birdy oder "Hide and Seek" von Imogen Heap gehören dazu.

Doch machen solche Lieder an traurigen Tagen nicht noch trauriger? 

Nein, haben japanische Forscher nun in einer Studie herausgefunden. Im Gegenteil: Traurige Songs tun uns richtig gut! Die Wissenschaftler Kazuma Mori und Makoto Iwanaga untersuchten, wie unterschiedlich Menschen auf traurige Songs reagieren - und was das mit ihnen macht.

Wie gingen die Wissenschaftler vor? 

Für die Studie wurden 154 japanischen Studenten Popsongs vorgespielt. Danach wurden den Teilnehmern Fragen zu ihren Emotionen gestellt: 

  1. Wie oft bekommst du beim Hören eine Gänsehaut?
  2. Wie oft läuft dir ein Schauer über den Rücken?
  3. Wie oft ist dir nach Weinen zumute? 
  4. Wie oft hast du einen Kloß im Hals? 

Heraus kamen zwei Gruppen – die erregte Gruppe (für die Fragen 1 und 2) und die weinende Gruppe (für 3 und 4). 

Um herauszufinden, was besser ist, spielten die Forscher noch einmal die Lieblingssongs vor und beobachten dabei physiologische Signale und Spannungen der Teilnehmer. 

Das Ergebnis: Weinen machte die Teilnehmer glücklich.

Die traurige Gruppe löste leichte Spannungen und schöpfte laut den Forschern Ruhe aus der Traurigkeit. Die Gänsehaut-Typen hingegen standen nach dem Hören trauriger Songs unter höherer Anspannung. 

Also: Mut zur Träne! Mut zu richtig traurigen Liedern!


Art

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Sheldon Evans lebt als Hochzeits- und Werbefotograf in Johannesburg. Nebenbei betreibt er einen YouTube-Kanal, auf dem Tricks für bessere Kamera-Skills verrät – und wie man sonst noch in den sozialen Netzwerken überzeugend rüberkommt. 

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