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Angeblich aus Sicherheitsgründen

Sie sahen sich auf dem Konzertgelände kurz vor Beginn der Show Videos von Proben ihrer Tour an und blickten dabei ahnungslos auf einen Bildschirm – nicht wissend, dass sie gefilmt werden: Taylor Swift hat Fans mit einer Gesichtserkennungssoftware heimlich überprüfen lassen. Das berichtet das Musikmagazin "Rolling Stone".

Im Mai trat die Sängerin während ihrer "Reputation"-Tour im Rose Bowl Stadion in Kalifornien auf. Eine Kamera habe dabei Aufnahmen von den Gesichtern der Konzertbesucher und Konzertbesucherinnen gemacht, die sich an einem Stand Videos von Swifts Proben ansahen. "Rolling Stone" bezieht sich dabei auf Informationen eines führenden Sicherheitsbeamten, Mike Downing, der für die Oak View Group arbeitet, eine Sicherheitsfirma für Events in den USA.

Die Aufnahmen der Gesichter seien dann an einen Kommandoposten in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee geschickt worden.

Dort seien sie mit einer Datenbank abgeglichen worden, die hunderte bekannte Stalker von Taylor Swift beinhalte. 

Solche Software werde laut dem Magazin immer häufiger in Stadien eingesetzt, auch wenn es sich hier um eine Verletzung der Privatsphäre handelt.

Bisher sei unklar, wer die Aufnahmen besitze und wie lange sie gespeichert werden. 

Taylor Swift oder ihr Management haben sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. 


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