Die Hosier Lane im australischen Melbourne hat es überraschend zu internationaler Bekanntheit gebracht. An einer Wand in der Straße hat ein Straßenkünstler, der auf Instagram unter dem Namen Lushsux firmiert, ein neues Werk gemalt, einen Nachruf auf eine junge Frau. Auf Instagram rief Lushsux dazu auf, an dem Wandgemälde für "Taylor Smith" Blumen niederzulegen und "unserer süßen Prinzessin" zu gedenken, die "uns zu früh genommen wurde".

Zunächst einmal: Das Gemälde zeigt eindeutig eine Taylor, allerdings heißt die Swift mit Nachnamen und ist einer der größten Stars im Musikgeschäft. Und sie erfreut sich bester Gesundheit. Das Wandgemälde war also im besten Fall ein Gag, im schlimmsten Fall eine geschmacklose Provokation.

Möglicherweise ist die Sache ein popkultureller Kommentar zum Streit zwischen Swift und Kim Kardashian über die Frage, ob Swift ihr Einverständnis erklärte, dass Kardashians Mann Kanye West sie in einem Lied erwähnen darf. Die Kontroverse habe in den Augen vieler Swifts Image als "nettes Mädchen" beschädigt, schrieb etwa die BBC.

Hat der Künstler Ärger mit Swifts Anwalt?

Lushsux schrieb auf Instagram, Swifts Anwalt habe per E-Mail mit juristischen Schritten gedroht, sollte das Gemälde nicht verschwinden. Ein Kommentar des Straßenkünstlers dazu lässt erahnen, dass er sich keine sonderlich großen Sorgen macht: "Ahahahahahahahahahahaha..."

Sollte es ein Schreiben vom Anwalt gegeben haben, kann sich der Jurist entspannen. Es dauerte nicht lange, da war das Wandgemälde überpinselt: Auf einmal erinnerte es an "Harambe". So hieß ein Gorilla im Zoo von Cincinnati, der Ende Mai erschossen wurde, nachdem ein Kind ins Gehege gelangt war. Allerdings erinnert das neue Bild eher an "Höhlenmenschen-SpongeBob".

Wobei: Künstler Lushsux hat seine Instagram-Follower schon gefragt, ob er das Bild wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen soll. Man kann davon ausgehen: Fortsetzung folgt.


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Donald Trump hat endlich seine Mauer
Ein Straßenkünstler hat Trumps Hollywood-Stern eingemauert.

"Ich werde eine große Mauer bauen – und niemand baut Mauern besser als ich, glauben Sie mir." Das kündigte der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump im Wahlkampf immer wieder an. So will er Mexikaner davon abhalten, in die USA einzuwandern.

Jetzt hat Trump selbst eine Mauer bekommen: Ein Straßenkünstler hat Trumps Stern auf dem Walk of Fame in Los Angeles eingemauert. Der Mann, der sich Plastic Jesus nennt, errichtete das rund 15 Zentimeter hohe Gebilde inklusive Stacheldraht, US-Fähnchen und "Keep Out"-Schildern.