TJ Jones sind als Uber-Fahrer berühmt geworden. Naja, ein bisschen zumindest. Denn Jones machen fantastische Playlists. 

Und die Menschen, die in ihrem Auto mitgefahren sind, haben das schnell bemerkt. Jones' Trick: Sie haben die Gäste in Kategorien eingeteilt. Am Anfang gab es 11 Kategorien, unter anderem

"Heady Bros" – "Nachdenkliche Typen"
"white dudes who look like the like rap" – "weiße Typen, die aussehen, als würden sie Rap mögen"
"fucking hipsters" – erklärt sich von selbst
"quiet ppl" – "ruhige Menschen"
Das war im Februar: 

Seither wurden Jones mit Komplimenten überschüttet. Mittlerweile haben Jones 51.810 Follower auf Spotify und nennen sich selbst "Playlist-Kurator, Musik-Berater und Vermarkter und stolze Besitzer von .01 Bitcoin".

Und das beste daran ist: Jones haben gerade eine Sommer-Playlist veröffentlicht!

Es gibt also Erlösung, wenn du keine 90er-Trash-Remix-Parties mehr ertragen kannst, "Despacito" genau so zum Einschlafen findest, wie der Schnarch-Remix es suggeriert (bento) und die deutschen Tophits dich nicht so richtig in Laune versetzen. 

Und außerdem die Inspiration, endlich mal wieder ein paar Leuten eine schöne Playlist zu machen. Denn wie Jones so schön sagen:

*TJ Jones sind eine Person und benutzen nicht-binäre Pronomen, im englischen also "they/them/theirs". Wir haben versucht, dies so passend wie möglich zu übersetzen.


Today

"Rassismus sollte niemals akzeptiert werden" - warum Özil nicht mehr für Deutschland spielen will
In einer dreiteiligen Erklärung rechnet er mit dem DFB und den Medien ab.

Vor zwei Monaten haben die Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil auf einem Foto mit Recep Tayyip Erdogan posiert (bento). Das Bild mit dem türkischen Präsidenten hat in Deutschland für große Diskussionen gesorgt.