Es gibt einen Gutschein von Eventim zu gewinnen!

Du wolltest schon immer mal "den Buzzer" drücken, wie bei "The Voice of Germany"? Du bist mit deinen Spotify-Empfehlungen für diese Woche schon durch und suchst dringend nach neuer Musik? Deine Band macht eigentlich gute Musik – nur leider bekommt das neimand mit?

Der SPIEGEL-Verlag testet ein neues Projekt – das SoundLab. Dort kannst du neue Musik entdecken, für Künstler abstimmen oder deine eigene Band bekannter machen. Wer für drei Bands abgestimmt hat, hat übrigens bei einer Verlosung die Chance auf einen Gutschein von Eventim.

Hier kommst du zum SoundLab!


Today

"Prachtregion": Werberat rügt doppeldeutigen Schriftzug auf den Hosen von Volleyballerinnen

Sexismus scheint in der Werbung aktuell das größte Problem sein: Der Deutsche Werberat hat soeben vier Unternehmen öffentlich deswegen gerügt. Doch während drei Werbebanner wegen knapp bekleideten Frauen beanstandet wurden, ist es bei der vierten die Kleidung von Frauen, wegen der eine Rüge ausgesprochen wurde.

Denn auf den Hintern der Volleyballerinnen des VfB 91 Suhl prangt bei ihren Bundesligaspielen der Schriftzug "Prachtregion.de" – damit wirbt der benachbarte thüringische Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Genau dafür gab es nun ebenfalls eine öffentliche Rüge.

Wie begründete der Werberat die Rüge?

In der Mitteilung wurde die Werbung als "sexistisch und respektlos gegenüber Frauen" bezeichnet. Die Frauen würden auf ihr Äußeres reduziert und eine Sexualisierung der Sportlerinnen begünstigt.

Den Einwand der für das Sponsoring verantwortlichen Landrätin, die Werbung sei witzig gemeint, überzeugte das Gremium nicht: Werbung dürfe doppeldeutig sein, Personen aber nicht herabwürdigen.

Zuvor hatte die Landrätin die Werbung auch damit begründet, dass man da "als Frau und als Mann gerne" hingucke (bento). Der Werberat wies auch darauf hin, dass auch Vertreter anderer Volleyball-Bundesligisten sich öffentlich von dem Sponsoring des Landkreises distanziert hätten. 

Mit der "Prachtregion" hat es der Landkreis Schmalkalden-Meiningen jetzt wohl übertrieben. 

Schon ein früherer Schriftzug auf den Hosen der Volleyballerinnen hatte zu Beschwerden beim Werberat geführt: Damals hatte der Landkreis noch mit der Webseite "beste-lage.com" geworben – hierfür hatte es keine Beanstandung des Werberats gegeben.