Die Simpsons sind ein internationales Kulturgut. Wenn du dieser Aussage widersprichst, brauchst du gar nicht weiterlesen.

In den 27 Jahren seit der ersten Folge wurden sie gefühlt eine Milliarde Mal zitiert, wiederholt, diskutiert und auf Satin-Boxershorts gedruckt. Nicht immer ist das alles super gut gewesen, aber meist treffen die Simpsons mit ihren Gags genau ins Schwarze.

Richtig, richtig (!!) cool sind aber die neuen "Simpsonwave" Musikvideos, die seit kurzem auf YouTube laufen.

Die Idee für die Videos entstand Ende 2015 durch ein Vine, das bis heute mehr als 22 Millionen Views angesammelt hat. Der kurze Clip zeigt eine Szene der Episode "Bart on the Road" aus dem Jahr 1996, in der Bart gemeinsam mit Millhouse, Martin und Nelson einen Roadtrip macht. Darüber legte der Viner Spicster ein Sample aus dem Song "Resonance" des Chillwave-Künstlers HOME.

Inspiriert von dem kurzen Clip erstellte der Youtuber Hothi im Dezember 2015 das nach der Simpsons-Folge benannte Video "BART ON THE ROAD", in dem die Szene im 80er Jahre Stil bearbeitet wurde und als Loop durchläuft. So kann der entspannte Song in Gänze genossen werden. Bisher wurde das Video über 200.000 Mal angesehen, vor allem aber inspirierte es einen weiteren Youtuber dazu, eine Serie zu starten.

Als Antwort auf Hothis Video produziert der Youtuber Lucien Hughes seit Februar 2016 die sogenannten "Simpsonwave"-Videos, in denen er Szenen aus bekannten Folgen mit Vaporwave unterlegt. Diese manchen vielleicht eher unbekannte Musikrichtung nutzt halb ironisch und halb ernst 80er-Jazz-Samples, pitcht sie hart nach oben und sieht sich als Gegenbewegung zum Electro-Mainstream. Die Kombo aus Simpsons + Vaporwave kommt gut an, das erfolgreichste seiner Videos wurde bereits über eine Million mal angesehen.

Mit dieser kleinen Auswahl von Simpsonwave-Videos kommst du entspannt ins Wochenende:


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Mehr Symbole fürs Sexting: So sehen die 72 neuen Emojis aus

Diesen Monat gibt es neue Emojis – nicht von irgendeiner App, die schlecht funktioniert, sondern ganz offiziell. Den weltweiten Standard für Emojis legt das Unicode Konsortium fest. Dort sind jede Menge Vorschläge für neue Emojis eingegangen, von denen nun 72 ausgewählt wurden.

Festgelegt wird aber nur, wie die Emojis so ganz generell aussehen. Apple, Google, Twitter und andere Firmen erstellen dann auf dieser Grundlage die eigentlichen Icons. Mit den nächsten Updates landen die neuen Emojis dann auf allen Handys.