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Wer an Festivals denkt, der denkt an riesige Bühnen irgendwo in der Pampa, an Campingplätze, Food-Trucks und Matsch. Und wer schon mal wirklich bei einem solchen Festival war, dem zaubern diese Gedanken ein Lächeln auf die Lippen, weil: Es gibt halt einfach nichts Besseres!

Aber stimmt das wirklich? Gibt es WIRKLICH nichts Besseres? Wir meinen: doch. Noch ein ganz kleines bisschen besser als die typischen Festivals in der Natur sind nämlich Festivals in der Stadt. Festivals also, die mitten in einer Metropole stattfinden und sich dabei womöglich noch über Dutzende Spielstätten verteilen. Festivals, für die man kein Zelt mitbringen muss, weil man im schicken Hotel schläft. Festivals wie das Pitchfork Music Festival Paris, Iceland Airwaves oder – ganz aktuell – das Reeperbahn Festival in Hamburg. Über die geht wirklich gar nichts.

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Ihr habt da so eure Zweifel? Dann haben wir hier noch sechs gute Gründe, warum ihr Stadtfestivals eine Chance geben solltet.

Man kommt leichter hin (und weg)

Normale Festivals finden alle am selben Ort statt: mitten im Nirgendwo. Wer mit den Öffis anreist, der fliegt erst nach X, fährt mit Zug nach Y weiter, steigt dort in den Shuttle-Bus und läuft dann in der Regel noch einmal eine Viertelstunde über den Acker, bevor er endlich vor den Festival-Toren ankommt (und dort erschöpft zusammenbricht). Und wer mit dem Auto kommt, muss ja leider auch wieder mit dem Auto weg und verbringt Sonntagnacht im Parkplatzstau.

Keine Frage: Nimmt man alles gern in Kauf für ein paar Hammer-Konzerte und ein Wochenende lang Party. Ein bisschen angenehmer ist es aber schon, entspannt am Flughafen oder Bahnhof einer europäischen Metropole anzukommen und schon so ziemlich da zu sein. Und noch einen Vorteil hat es, für das Festival nicht nach Unterwürdigen an der Ob fahren zu müssen:

Man hat neben den Konzerten noch was anderes anzuschauen

Während auf normalen Festivals neben der Musik in der Regel nicht allzu viel geboten wird, kann man auf Stadtfestivals auch mal einen Nachmittag nutzen, um Szene-Viertel zu erkunden – in Hamburg die Schanze, in Barcelona El Raval – und die Sehenswürdigkeiten abzuklappern.

Oh, und wofür Städte sonst noch berühmt sind:

In Städten gibt es Betten

Betten gibt es bei traditionellen Festivals zwar auch öfter, da aber eher nur im Glamping-Bereich. Egal jedoch, wo man in der Stadt unterkommt – im Hotel oder Hostel, bei Freunden oder Familie – überall stehen Betten (oder mindestens Sofas). Und Betten – seufz! – Betten sind nun mal das Beste, was es gibt auf der Welt – besonders, wenn man gerade bei fünf Konzerten hintereinander auf und ab gesprungen ist.

In der Stadt gibt es richtig viel Essensauswahl

Das Zweitbeste auf der Welt ist natürlich Essen (vor allem, wenn man es im Bett zu sich nimmt). Und auch das gibt es in einer durchschnittlichen Metropole in rauen Mengen. Statt – wie auf Festival-Campingplätzen üblich – morgens, mittags und abends Ravioli aus der Dose zu essen kannst du lokale Köstlichkeiten probieren oder dich von Freunden in ihrer Wohnung bekochen lassen.

Auch hier kommt es dabei drauf an, Verpflegung und Konzert-Line-Up perfekt aufeinander abzustimmen. Unser Vorschlag: Mittags auf ein Punk-Konzert gehen, dann für Kaffee und Kuchen in ein nettes kleines Oma-Lokal am See, dann abends wieder auf ein Punk-Konzert – das ist das Leben!!

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Es gibt (oft) mehr Auswahl an Bühnen und Locations

Bei normalen Festivals gibt es meistens nur einstellig Bühnen. So ein Stadtfestival verteilt sich dagegen schon mal auf 20, 30, 50 Orte. Damit bieten sie eine einmalige Gelegenheit, die Stadt auf ganz neue Weise kennenzulernen. Beim Reeperbahn Festival siehst du zum Beispiel an einem einzigen Wochenende fast alle legendären Bars Hamburgs, bist in einem Dutzend verschiedener Clubs und besuchst Konzerte in hippen Plattenläden und Kleidungsgeschäften, die du bei einem gewöhnlichen Städtetrip wahrscheinlich nie gefunden hättest.

Die Konzerte bei solchen Festivals sind darum auch viel abwechslungsreicher: Immerhin macht es doch einen Unterschied, ob die Band im Keller eines Billardlokals auftritt, auf dem Dach eines Nobelhotels oder auf dem sonnigen Vorplatz einer Kirchenruine. Und dass die Locations so stark variieren, hat noch einen anderen Vorteil:

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Du lernst auch ein paar kleinere Bands kennen

Während man sich als Band ohne Plattenvertrag eher keine Hoffnung darauf machen muss, bei einem der großen Festivals auch nur auf der Newcomer-Bühne spielen zu dürfen, sind Stadtfestivals mit vielen verschiedenen Locations für kleine, unbekannte Bands geradezu perfekt. Denn auch wenn eine Band erst seit sechs Monaten zusammen spielt und gerade mal vier Songs kann, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie bei dem Festival in einer der kleineren Locations als Vorband auftreten darf – im Eiscafé vom Cousin des Drummers vielleicht.

Und wer weiß, vielleicht kommt die Band ja mal ganz groß raus. Dann bist unter den ersten, die sie live gesehen haben: ausgeschlafen, wohlgenährt, auf dem Weg von einer ausgefallen Konzert-Location zur nächsten, während dir zwei Kugeln Stracciatella angenehm kühl über die Hand schmolzen. Ahh, Stadtfestivals: Besser geht’s halt wirklich nicht!

 

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