Heute Wien, Montag Zürich, Dienstag Dortmund. Macklemore und sein Producer Ryan Lewis sind zurück. Drei Jahre nach ihrer letzten großen Tour ist das Duo aus Seattle wieder unterwegs, um die Bühnen der Welt zu bespielen. Fünf Konzerte sind in Deutschland geplant.

Wer Macklemore nahe kommen möchte, hat eigentlich nur eine Option: Das Konzert zu besuchen. Wem es nicht reicht, gemeinsam mit Tausenden Fans in der Menge zu tanzen, kann auch versuchen, vor allen anderen an der Eingangstür zu stehen. Für die lange Wartezeit gibt es nämlich eine Belohnung: Von jedem Fan, der als erstes da ist, wird ein Foto geschossen, das der Künstler auf seinem Instagram-Account teilt.

Der erste Fan in Antwerpen hat elf Stunden gewartet:
Diese beiden Frauen brachten es in Berlin auf neun Stunden:
Es geht noch länger! 14 Stunden hat dieser Fan gewartet:
Knapp drunter liegt Stuttgart mit zwölf Stunden:
Gleichauf ist Hamburg:

Mit seiner Musik möchte Mackelmore auf soziale Ungerechtigkeit aufmerksam machen. Seine Texten beleuchten häufig sozialkritische Themen wie Drogenkonsum oder Gewalt. So setzt er sich auch seit November 2013 gemeinsam mit Ryan Lewis als Botschafter der Vereinten Nationen für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein.

Während man die Stars der Neunziger und Zweitausender-Jahre aus der Ferne anhimmelte, ohne jemals deren Anerkennung zu erhaschen, schafft man es 2016 immerhin auf den Social-Media-Kanal seines Idols. Ob Macklemore auch nach dem Konzert mit seinen Anhängern abhängt, oder die Fotoaktion lediglich als gute PR-Möglichkeit betrachtet, bleibt fraglich.

Schön sind die Fotos von Zoe Rain (@zoerainphoto) allemal.

Was meint ihr? Lohnt sich das Warten?