Bild: dpa

"Ich glaube, wir haben wieder was kaputt gemacht", nuschelt einer der Donots mit gesenkten Blick ins Mikro, während im Hintergrund der Bass langsam aufhört zu summen. Viele der Fans im Kölner E-Werk gucken irritiert. Technische Probleme? Plötzlich ist die Band einfach weg.

Auch nebenan läuft es scheinbar nicht so, wie es soll. "Okay, es wird gleich weitergehen", beschwichtigt Kraftklub-Sänger Felix Brummer das Publikum. Die Chemnitzer spielen an diesem Abend im Palladium, gleich neben der Kölner Konzertlocation der Donots. Eigentlich. Denn plötzlich verschwindet auch hier die Band.

Was die Fans nicht wissen konnten, zeigt jetzt ein Video, das Kraftklub auf ihrer Facebookseite veröffentlicht haben. Darin sieht man, wie beide Bands von den Bühnen verschwinden und völlig verschwitzt durch den Backstage-Bereich ins Freie rennen. Bei einer kurzen Begegnung grüßen sie sich schnell. High-fives werden ausgetauscht. Kraftklub und Donots wechseln die Bühnen. Mitten im Konzert. 

Die Aktion muss gut vorbereitet worden sein. 

Auf dem Weg zur anderen Location gibts noch schnell ein paar Schnäpse, die Donot-Jungs müssen selbst über die absurde Idee lachen:

"Wir sind so schlechten Schauspieler, Alter"
Donots

Am anderen Ort angekommen, stürmen beide Bands wieder direkt auf die Bühne. Die Donots spielen für das verdutzte Publikum im Palladium einen Song und lassen sich dafür feiern. Kraftklub heizen den Punk-Fans der Donots ein und surfen zum Abschluss noch schnell in der Crowd. Dann geht's zurück.

So sah die Aktion aus:

Das Tauschkonzert. Wenn die Hallen so nah nebeneinander liegen und man gleichzeitig Konzerte spielt, wäre es ja eine Schande sich nicht mal zu besuchen. Grüße an die DONOTS

Gepostet von KRAFTKLUB am Donnerstag, 5. April 2018

Am Ende des Tauschkonzerts verabschieden sich beide Bands, bevor sie schnell zurückrennen: "Wir gehen wieder rüber!"

Gab ja noch ein Konzert zu spielen. Nein, zwei.


Today

Wer hat's gesagt: Jens Spahn oder Mario Barth?
Zum Verwechseln ähnlich!

Hochoffizielle Analysten der deutschen Politik sind sich einig: Gesundheitsminister Jens Spahn ist der Mario Barth der deutschen Politik. Er ist immer da, wenn man den Fernseher einschaltet, spricht über Dinge, zu denen niemand seine Meinung wissen wollte und hinterlässt das Publikum in dem unsicheren Zwischenzustand, bei dem es nicht weiß, ob es lachen oder weinen sollte

Aber sind die beiden wirklich so ähnlich, wie gemeinhin angenommen? bento hat investigativ in öffentlich zugänglichen Quellen recherchiert, und dabei einige überraschende Erkenntnisse gewonnen.