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Fünf Grammys für den King of Rap.

Kendrick Lamar ist der große Gewinner bei den Grammys: Der US-Rapper startete mit elf Nominierungen, fünf Preise gewann er. Lamar wurde unter anderem für sein Album "To Pimp A Butterfly" und die beste Rap-Performance zu "Alright" ausgezeichnet.

1. "Alright" ist die neue Hymne der Schwarzen

Die Zeile "Nigga, we gon' be alright" aus dem Song wurde in den USA zur inoffiziellen Hymne der "Black Lives Matter"-Bewegung. Die Bewegung geht gegen Polizeigewalt auf die Straße, genau das thematisiert Kendrick Lamar auch im Musikvideo zu "Alright". Die New York Times feiert Kendrick bereits als "an evangelist for black power".

2. "Black Lives Matter" ist für Kendrick eine Haltung

Mit seiner Herkunft und seinen Songs ist Kendrick Lamar zu einem Symbol der Bewegung geworden. Der Rolle ist er sich bewusst. Wer wirklich Gleichheit will, müsse sie auch im Miteinander leben – und nicht nur von anderen einfordern, sagt er in einem Gespräch mit Billboard:

„When we don't have respect for ourselves, how do we expect them to respect us? It starts from within. Don't start with just a rally, don't start from looting – it starts from within.“
Kendrick Lamar
3. Kendricks Wurzeln liegen in Compton

Der 28-jährige Kendrick Lamar Duckworth wuchs in Compton auf. Der Vorort von Los Angeles hat schon viele Rap-Größen hervorgebracht: Rapper wie Coolio und Dr. Dre stammen von hier, die Hop-Hop-Crew N.W.A wurde in Compton gegründet. Kendrick ging sogar auf die gleiche Schule wie einst Dr. Dre.

4. Die Großen der Szene lieben ihn

Dr. Dre hat mit Kendrick bereits im Studio zusammengearbeitet und das große Potential des Rappers gelobt. Pharrell Williams vergleicht Kendrick gar mit Bob Dylan: "He's a singer-songwriter," sagte er der New York Times. "You can just see the kid's mind like a kaleidoscope over a beat."

5. Auch Barack Obama ist ein Fan

Unter dem Hashtag #MyBrothersKeeper gratulierte das Weiße Haus Kendrick für seine Grammy-Gewinne. Es ist nicht das erste Mal, dass der Rapper von offizieller Seite für seine Engagement im Kampf gegen Rassismus gelobt wird. Erst im Januar lud US-Präsident Barack Obama Kendrick ins Weiße Haus ein:

6. Und Kendrick mag Müsli