Yewohl.

Kanye West ist – neben seiner Musik, natürlich – vor allem für zwei Dinge berühmt: Das Ausmaß seiner Liebe zu sich selbst. Und das Ausmaß von unverständlichem Stuss, den er fortwährend von sich gibt.

Nun hat er etwas getan, das irgendwie Ausdruck von beidem zugleich ist: Er ändert seinen Namen. Von Kanye West zu "Ye".

Das verkündete er am Samstag auf Twitter, veredelt mit leicht schräger Grammatik.

Das ehemals als Kanye West bekannte Wesen. Ich bin YE.

Seinen Account benannte er bei der Gelegenheit gleich mit um.

Was soll das bedeuten?

Ganz aus dem Nichts kommt die Änderung nicht: "Ye" ist schon länger ein Spitzname für Kanye, auch sein letztes Album trug diesen Namen.

In einem Radio-Interview Anfang des Jahres hatte Kanye, Verzeihung, Ye einmal erklärt, wieso das Wort "Ye" nicht nur eine Abkürzung ist, sondern für ihn geradezu religiöse Bedeutung hat: "Ich glaube, 'ye' ist das am häufigsten benutzte Wort in der Bibel, und dort bedeutet es 'du'", sagte er. "Also bin ich du, ich bin wir, es ist wir." (BBC)

Und was soll das wirklich bedeuten?

Ganz zufällig geschah die Ankündigung am selben Tag wie die Veröffentlichung von Yes neuem Album, "Yandhi".

Vielleicht ist die Namensänderung also auch nur ein Versuch, sich ins Gespräch zu bringen – und Leute dazu zu bringen, sich schon das zweite Album innerhalb eines Jahres zu kaufen. Dieses Mal dann zumindest mit einem anderen Namen auf dem Cover.



Today

Donald Trump sagt, er und Kim Jong Un haben sich "verliebt"
Liebesbriefe soll es auch gegeben haben.

Wir alle kennen so ein Pärchen, bei dem alles immer ein bisschen dramatisch sein muss. An einem Tag beschmeißt es sich mit Geschirr und am nächsten Tag überflutet es Instagram mit seinen #couplegoals. So weit, dass man sich gegenseitig mit einem Atomkrieg droht, geht dieses Pärchen aber dann meistens doch nicht.

So oder so ähnlich scheint es jedoch bei US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un abzulaufen. Noch im vergangenen Jahr testete Nordkorea fleißig Atomwaffen, was wiederum den US-Präsidenten zu allerlei Drohungen verleitete. Trump nannte Kim nur noch den "Raketenmann", der wiederum taufte ihn liebevoll einen "senilen Greis". (SPIEGEL ONLINE)

Doch dann kam die Kehrtwende in ihrer transpazifischen Fernbeziehung: Im Juni trafen sich Trump und Kim Jong Un in Singapur zu Gesprächen. (Dieses ganze Treffen übrigens eine Kuriosität an sich.

Was sagt Trump jetzt über Kim Jong Un?

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in West Virginia sprach Trump nun über seine Begegnung mit Kim Jong Un. Und fand dabei, nunja, überraschende Worte. 

Anfangs hätten sie es sich gegenseitig nicht leicht gemacht, es ging "hin und her". Doch dann habe sich alles geändert: "Dann haben wir uns verliebt."  Die Besucherinnen und Besucher im Saal lachen, doch Trump bekräftigt: "Nein, wirklich."