Bild: imago/Christopher Polk
Sie wurde ihm erst mit 39 Jahren diagnostiziert.

Bei US-Rapper Kanye West wurde erst im vergangenen Jahr, als er 39 Jahre alt war, eine psychische Erkrankung diagnostiziert – und er betrachtet sie als Superkraft. Das erzählte er am vergangenen Samstag in einem Interview mit dem Radio-Moderator Big Boy.

Er sei "gesegnet und privilegiert", dass er Musik machen könne, die ihm das Gefühl gebe, alles sei in Ordnung. Andere Menschen mit psychischen Erkrankungen hätten dieses Glück nicht, erklärte der Ehemann von Reality-Star Kim Kardashian.

Es ist keine Behinderung, sondern eine Superkraft

Auf dem Cover seines neuen Albums "Ye", das er am vergangenen Freitag vorgestellt hat, prangt der Schriftzug "Ich hasse es, bipolar zu sein, es ist fantastisch". Auch in den Texten gibt es solche Anspielungen. Ob bei dem 40-jährigen Kanye West aber tatsächlich eine bipolare Störung festgestellt wurde, bestätigte er in dem Interview nicht ausdrücklich. Eine bipolare Störung kann zu extremen Stimmungsschwankungen führen, zwischen Depression und Manie.

Hier kannst du das komplette Interview mit Kanye West anschauen:

Kanye West hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, weil er in einem Interview mit dem Klatschportal "TMZ" gesagt hat, Sklaverei sei wohl eine "Wahl" gewesen. (bento)

In dem Interview mit Big Boy erklärt er außerdem, er hätte nach dieser Aussage bei TMZ das Album noch einmal überarbeitet. Das Thema sei einfach zu "sensibel". Auch in Bezug auf diesen Fall sagt er, dass er viel Glück hätte: Wäre er nicht Kanye West, wäre er nach so einer Aussage wohl am nächsten Tag von seinem Arbeitgeber gefeuert worden. Doch so kann er einfach weiter Musik machen. 

Mit Material von dpa 


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