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Was ist eigentlich bei Kanye West los? Erst bekundet er nach einem Besuch im Weißen Haus seine Liebe zu Donald Trump, dann kommt eine Klamottenreihe unter seinem Namen heraus, die Afroamerikaner dazu auffordert, die Republikaner zu unterstützen (Musikexpress) – und jetzt will er mit all dem plötzlich nichts mehr zu tun haben. Hä?

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Für seine neueste Sinneswandlung wählte Kanye seinen (und Trumps) Lieblingskanal: Twitter. Dort teilte er in fünf Tweets mit, dass er ein geläuterter Mann sei. Er wolle mit Politik nichts mehr zu tun haben, sich nur noch auf seine Kreativität konzentrieren. Hier ist der letzte der Posts:

Wer soll das alles auch gleichzeitig hinkriegen – Leben und politisch sein?!

(Bild: Giphy )

Außerdem gibt er an, für die Anti-Demokraten-Klamotten nicht verantwortlich zu sein. Es sei sein Name dafür "missbraucht worden".

Während Donald Trump gerade das Militär zur mexikanischen Grenze schickt, um geflüchtete Menschen aufzuhalten und sie in Zelten zu internieren, schreibt Kanye nun, er "glaube an Liebe und Mitgefühl für Menschen, die Asyl suchen" und Eltern, die ihre Kinder beschützen wollen.

Ungewohnte Worte von Ye. 

Hat ihm da vielleicht seine Frau eine kleine Moral-Lektion erteilt? Denn Kim Kardashian West ist bekennende Anhängerin der Demokraten und hat sich in den vergangenen Monaten mehrfach anders zu politischen Themen geäußert als ihr Mann. Und wenn Kanye ihrer Meinung nach zu viel Quatsch redete, dann pfiff sie ihn auch mal zurück – so wie nach seiner Liebesbekundung an Trump. 

Was auch immer seine neue Stimmungslage beeinflusst hat, von Dauer wird sie bestimmt nicht sein. 

Denn es gibt ja noch so viele andere Themen, für die sich Kanye begeistern könnte...

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Zum Abschied der Bromance zwischen Trump und West gibt's hier noch mal das erstaunlich schwierige Quiz:

"Wer hat's gesagt: Donald Trump oder Kanye West"


Today

Fotos aus dem Weltall: So wird auf der ISS Halloween gefeiert

Feindliche Übernahme auf der ISS: Hat Darth Vader das Kommando auf der Internationalen Raumstation an sich gerissen? Nein, es ist nur Halloween – und natürlich haben die Astronautinnen und Astronauten auch an Verkleidungen gedacht. 

Hinter der Darth-Vader-Maske befindet sich der deutsche Astronaut Alexander Gerst, sein russischer Kollege Sergei Prokopjew hat sich als Elvis verkleidet und US-Bordingenieurin Serena Auñón-Chancellor sieht aus, als wäre sie aus dem letzten "Ghostbusters"-Film entsprungen.

Fotos von der Halloween-Party auf der ISS hat Alexander Gerst auf Twitter gepostet: