Bild: Theo Wargo/Getty Images

Drei Jahre ist es her, seit Jay-Z seinen letzten Track veröffentlichte. Der gestrige Release seines neuesten Werks "Spiritual" auf Tidal kommt dementsprechend plötzlich – und hat einen politischen Anlass: Vergangenen Dienstag erschoss ein weißer Polizist in Baton Rouge, Louisana, einen schwarzen Mann. Alton Sterling wurde 37 Jahre alt. (bento)

Nur einen Tag nach den tödlichen Schüssen wurde ein weiterer Schwarzer von einem Beamter in Minnesota erschossen. Zwei tote Afroamerikaner in 48 Stunden. (SPIEGEL ONLINE) Allein im Jahr 2016 gab es nach Recherchen der "Washington Post" bereits 505 Todesopfer.

Der Tod von Michael Brown, erschossen im Jahr 2014, habe Jay-Z letztlich dazu bewegt, seine Position als schwarzer Mann in der amerikanischen Gesellschaft in einem Song zu verarbeiten: "Ich wusste, dass sein Tod nicht der letzte dieser Art sein würde", sagt Jay-Z in einem Statement auf Tidal. "Ich bin enttäuscht von diesem America."

I’m saddened and disappointed in THIS America – we should be further along.
Jay-Z
Er beendet das Statement mit einem Zitat des afroamerikanischen Schriftstellers Frederick Douglass.
Where justice is denied, where poverty is enforced, where ignorance prevails, and where any one class is made to feel that society is an organized conspiracy to oppress, rob and degrade them, neither persons nor property will be safe.
Frederick Douglass

In "Spiritual" finden sich einige sprachliche Referenzen zum Hashtag #Blacklivesmatter und dem "Don’t Shoot" Slogan, der sich seit den Schüssen in Ferguson in den sozialen Netzwerken verbreitet hat. "I am not poison, no, I am not poison. Just a boy from the hood that got my hands in the air. In despair, don't shoot, I just wanna do good", rappt Jay-Z.

Er spricht auch von seiner Tochter, Blue Ivy: "Can't even raise my little daughter, my little Carter. We call her Blue cause it's sad that, how can I be a dad that, I never had that."

Der Release folgte kurz nach dem starken Statement seiner Frau Beyoncé, die sich mit folgenden Worten auf ihrer Homepage an die Öffentlichkeit wandte: "We are sick and tired of the killings of young men and women in our communities."

Den Track könnt ihr hier hören.

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