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Was wir schon über die Comeback-Konzerte wissen.

Du brauchst nicht unbedingt ein Tamagotchi, um an die 90er zu denken und es müssen auch nicht die Glücksbärchies laufen, damit du wieder Kind sein kannst. 

Aber an einer kommst du als Kind der 90er nicht vorbei: Blümchen! Die Sängerin, die eigentlich Jasmin Wagner heißt, hat uns mit Liedern wie "Kleiner Sattelit" auf die Tanzfläche geholt. Zu "Herz an Herz" haben wir schüchtern das erste Mal geküsst.

Nun plant Blümchen ein Comeback – 2019 will sie bei einer großen 90er-Show wieder auf der Bühne stehen.

Blümchen hatte als Teenie-Star fünf Top-10-Singles und zwei Echos gewonnen. Im Jahr 2000 beendete die heute 38-Jährige allerdings ihre Karriere, klar, die 90er waren dann ja auch vorbei.

Nun hat Blümchen der "Bild"-Zeitung verraten, wie genau ihr Comeback aussehen soll. Diese Details sind bekannt:

  • Die Show wird als 90er-Party konzipiert, es soll insgesamt elf Auftritte geben.
  • Das erste Konzert ist für den 30. März in der Arena auf Schalke angesetzt.
  • Neben ihr sollen auch andere 90er-Größen auftreten. Unter anderem: Dr. Alban, Snap!, Haddaway, La Bouche, die Venga Boys und sogar David Hasselhoff. 

Blümchen hat angeblich mehrere Freunde gefragt, ob sie wieder auf Tour gehen soll. Alle seien begeistert gewesen. Außerdem hörten Fans immer noch ihre Musik:

„Auf 90er-Partys habe ich immer wieder meine Lieder gehört und gesehen, wie die Leute sich freuen. Mit dieser Energie will ich uns wieder verbinden. Das soll richtig geil werden!“

Falls die Tour 2019 Erfolg hat, kann sich Jasmin Wagner vorstellen, wieder dauerhaft als Blümchen aufzutreten.


Haha

Rammbock, Blendgranate: Polizei stürmt versehentlich die Wohnung einer Omi – die reagiert perfekt

In Nordrhein-Westfalen wollte die Polizei eigentlich die Wohnung eines Rockers stürmen. Die schwer bewaffneten Beamten rammten vergangenen Donnerstag in Lüdenscheid frühmorgens die Türen ein und zündeten auf dem Balkon eine Blendgranate – nur um schließlich eine überrumpelte 88-jährigen Frau in ihrem Bett vorzufinden. Offensichtlich hatte sich das Spezialeinsatzkommando (SEK) an der Tür geirrt.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, der Frau gehe es gut, sie habe gefasst auf den Einsatz reagiert. Wie das regionale Portal "come-on.de" berichtet, habe sich die Frau nach dem ersten Schock dann erst einmal um ihre Gäste gekümmert – mit Kaffee aus dem guten Weihnachtsgeschirr

Der Sachschaden sei noch am selben Tag ersetzt worden. Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, wie es zu dem Irrtum kommen konnte. 

Wer wurde eigentlich gesucht?

Hintergrund des Großeinsatzes, bei dem parallel Razzien in Hagen, Dortmund, Unna, Witten und im Märkischen Kreis liefen, war laut Staatsanwaltschaft ein versuchtes Tötungsdelikt im Rocker-Milieu. Der eigentlich gesuchte Lüdenscheider aus der Rockergruppe "Freeway Riders" soll im vergangenen Oktober in Hagen ein Mitglied einer rivalisierenden Rockergruppe durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt haben.

Trotz der Panne war die Razzia letzten Endes erfolgreich: Der gesuchte Rocker aus Lüdenscheid sowie 12 weitere Männer in NRW konnten festgenommen werden, die Polizei beschlagnahmte Schusswaffen und Drogen.

Mit Material von dpa