"You killed Dumbledore and you didn't mean it, but you did it anyway and now you're gonna feel it."

Okay, Harry Potter ist ziemlich super – da sind sich alle einig. Echte Fans suchten alles, was sie zum Hogwarts-Universum finden können. Aber als der 16-jährige Rapper Yung Mavu das Video zu seinem Song "Black Magic" auf YouTube stellte, rechnete er bestimmt nicht mit einem solchen Hype.

Er rappt von Erzfeind Malfoy, Zaubertrank-Unterricht bei Snape und den Dementoren von Askaban. "Ich bin mit dem Zauberstab in der Hand geboren, ich hab die schwarze Magie", sagt er zweideutig.

"A dementor tried to suck up my face, but yeah boy: I survived that shit"

Gerade mal eine Woche ist das nun her und das Video des 16-Jährigen aus Belgien wurde auf YouTube bereits mehr als zwei Millionen Mal angesehen.

Auf einigen Facebookseiten, wo das Video ebenfalls hochgeladen wurde, wurde der Clip sogar mehr als 15 Millionen Mal geguckt.

Ist der Hype Gerechtfertigt? Seht selbst:

Gerechtigkeit

Ein Leben im Offline: "Ich verschicke Fotos auf einem Stick per Post"
Kein Internet, kein WLAN – und plötzlich spürst du, was dir wirklich wichtig ist. Oder?

Wenn wir etwas wissen wollen, googeln wir. Unseren Freunden schreiben wir bei WhatsApp. Wir verlaufen uns nicht, dank Google Maps. Musik läuft über Spotify, Serien bei Netflix. Und wenn wir Lust auf ein Date haben, wird die rote Flamme namens Tinder geöffnet.

Wir sind online, immer. Für jedes Bedürfnis gibt es eine App. Unser Handy liegt auf dem Tisch, direkt vor uns. Denn wir brauchen es: gegen Langeweile, als Informationsquelle, als Verbindung zur Umwelt.

Wir haben mit drei jungen Menschen gesprochen, für die das nicht selbstverständlich ist. Bei ihnen funktioniert das Internet nicht, die technischen Verbindungen fehlen. In manchen Orten in Deutschland sind ganze Nachbarschaften einfach offline.