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Vom 7. bis 8. Juli kommen die mächtigsten Menschen der Welt nach Hamburg. Dann nämlich treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 in der Hansestadt. Es wird auch Donald Trumps erster Besuch in Deutschland sein. Die Vorbereitungen für zahlreiche Protestaktionen laufen bereits.

Doch das Treffen lockt nicht nur Demonstranten in die Stadt, sondern auch einige Stars.

Wie nun angekündigt wurde, findet am Abend vor Gipfel-Beginn ein großes Konzert statt: das "Global Citizen Festival".

Mit dabei: die Band Coldplay, die Britin Ellie Goulding, das Elektro-Duo The Chainsmokers aus New York und – last but not least – Deutschlands Musikdaddy Herbert Grönemeyer.

Und das Ganze ist gratis.
Ey, Herbert Grönemeyer, was ist das für 1 Move!(Bild: Imago/Star-Media)
Warum?

Um Geld geht es bei diesem Konzert nicht. Die Musiker verzichten auf ihre Gage. Stattdessen will der Veranstalter Global Citizen ein politisches Zeichen setzen. Die Organisation setzt sich weltweit gegen Armut und Hunger ein, unterstützt Projekte für mehr Frauenrechte, Bildung und Umweltschutz. Und genau dieses Engagement fordert sie nun auch von den Staats- und Regierungschefs. (Hamburger Abendblatt)

Während bei einigen der geplanten Proteste bereits jetzt mit Gewalt gerechnet wird (Welt), soll das Festival eine friedliche Art der Demonstration sein, sagt Hugh Evans, Aktivist und Chef von Global Citizen.

Seit 2012 findet das Festival jedes Jahr in New York statt. Nach Indien im vergangenen Jahr ist Hamburg nun die zweite Auslandsstation des Events.

Hier erklärt Hugh Evans, was es bedeutet, ein "Global Citizen" zu sein:
So bekommst du Tickets:

Es gibt 9000 kostenlose Karten für das Festival in der Hamburger Barclaycard-Arena. Diese werden ab dem 14. März über die Webseite www.globalcitizenfestival.de verlost. Allerdings nur an diejenigen, die die Kampagne aktiv unterstützen.

Im Facebook-Event heißt es: "Bis zum Festival im Juli hat man [auf der Webseite] die Möglichkeit, Petitionen zu unterschreiben, Emails zu verschicken oder bei Politikern anzurufen, damit diese sich beim G20-Gipfel für eine gerechte Welt einsetzen und dies auf der Global Citizen Bühne einen Tag vorher ankündigen."


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