Bild: YouTube/World Star Hip Hop

Die Message ist simpel: "Fuck Donald Trump". Doch das Anliegen ist ernst: Bei den Vorwahlen in den USA läuft alles auf Donald Trump als Kandidat der Republikaner hinaus. Die Chancen stehen also gut, dass ein Mann ins Weiße Haus kommt, der Wählerstimmen mit rassistischen Pöbeleien angelt. Die Rapper YG und Nipsey Hussle haben sich daher verbündet, um junge Menschen zu Wählen zu animieren.

Und das versuchen sie mit "FDT (Fuck Donald Trump)":

YG und Nipsey Hussle kommen beide aus der Westküsten-Szene, arbeiten aber für unterschiedliche Hip-Hop-Label. Auch politisch motiviert waren die Rapper bislang eher nicht. Soziale Ungerechtigkeit ist zwar oft Thema im Hip-Hop, Wählen gehen eher nicht. Doch seit Trump den US-Wahlkampf mit Hassparolen dominiert, wollten die beiden nicht länger still bleiben. Das sagte YG zu billboard.com:

Me and Nip always talk about doing real shit about these politics, stepping up and saying stuff other motherf---ers are not doing so we finally hit the studio and really did it.
YG
Rassismus ist der wahre Feind

Das Video mag auf den ersten Blick wie klassischer Gangsta Rap aussehen – eint aber beim zweiten Blick schwarze, weiße und hispanische, alte und junge Menschen in einem gemeinsamen Marsch gegen Trumps Politik. "I like white folks, but I don' like you", singt dann auch YG; es geht nicht um schwarz gegen weiß, es geht um einen gemeinsamen Kampf gegen Rassisten. Nipsey antwortet: "It's time to team up."

Ursprünglich gab es zu dem Song nur ein Audio, aber nachdem er unter Fans durch die Decke ging, haben sie jetzt das Video nachgelegt. Dem Video geht ein Vorspann voran, der explizit zu politischer Beteiligung aufruft: "Register ASAP and choose wisely", geben sie als Wahlauftrag heraus.

"As young people with an interest in the future of America.... We have to exercise our intelligence and choose who leads us into it wisely." 2016 werde ein Wendepunkt für die Geschichte der USA sein, meinen YG und Nipsey. Die Frage sei: "In which direction will we go?"

Wer ist noch im Rennen? Die Präsidentschafts-Kandidaten in der Fotostrecke:
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Tech

Via Facebook kannst du jetzt mit 50 Menschen gleichzeitig telefonieren

Wer den Facebook-Messenger nutzt, kann bald bis zu 50 Menschen gleichzeitig anrufen. Das kündigte David Marcus bei Facebook an; er verantwortet die Messaging-Produkte des Unternehmens. Marcus schrieb, dass das neue Feature noch am Donnerstag veröffentlicht wird. Und zwar weltweit.

Die Gruppen-Anrufe werden sowohl bei iOS als auch bei Android möglich sein; man muss lediglich die aktuellste Version der Messenger-App installieren. Um einen Gruppen-Anruf zu starten, muss man laut Marcus einfach auf den das Telefon-Symbol klicken, das künftig auch in Gruppen-Chats erscheinen wird.

Anschließend geht ein Fenster auf, in dem man auswählen kann, welche Teilnehmer man anrufen möchte. Man soll sogar sehen können, ob die einzelnen Angerufenen schon abgenommen haben, ob es noch klingelt, oder ob sie nicht erreichbar sind.