Ob Rock am Ring oder im Park, Southside oder Deichbrand, Splash oder Melt, Dockville oder Hurricane: Festival-Vorfreude ist die schönste Freude. Die Tickets sind gekauft, Hin- und Rückfahrt (mehr oder weniger) gut organisiert, die Daumen gedrückt, dass es nicht regnet. Jetzt muss es also nur noch losgehen.

An Tagen des sehnsüchtigen Wartens eignet sich die Planung einer Packliste neben dem wiederholten Anschauen der Fotos vom letzten Festival-Sommer bestens als Zeitvertreib. Deswegen kommen hier 16 Dinge, die mit müssen – von nachhaltig über notwendig bis einfach nur nice to have.

Affiliate-Links. Was ist das?

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1. Springen, tanzen, auf dem Zeltplatz Flunkyball spielen – geht alles mit 🛒Bauchtasche. Dieses Exemplar von Johnny Urban ist aus recycelten PET-Flaschen gemacht.

2. Ebenfalls sehr praktisch und laut Kundenbewertungen bereits Festival-erprobt ist diese 🛒wiederverwendbare Wasserflasche, die sich mit einem Karabiner an der Gürtelschlaufe festmachen lässt. Wenn sie leer ist, kann man sie zusammenrollen – und bis zum nächsten Auffüllen in der Bauchtasche (siehe oben) verstauen.

3. Wenn es mal ausnahmsweise kein Wasser sein soll, lässt sich aus diesen 🛒biologisch abbaubaren Einwegbechern auch alles andere trinken.

4. Sonnenschutz nicht vergessen! Diese 🛒Creme hat Lichtschutzfaktor 30 und nur natürliche Inhaltsstoffe.

5. Der einzige Nachteil von Glitzer ist, dass es aus winzigen Plastikpartikeln besteht. Das Projekt 🛒Glitter aus Berlin hat sich diesem Problem angenommen und eine Variante auf pflanzlicher Basis entwickelt, die biologisch abbaubar ist.

6. Diesen Sommer werden übrigens keine Caps getragen, sondern 🛒Fischerhüte. Die Baumwolle, aus der dieses Modell gemacht ist, wurde nachhaltig produziert.

7. Das studentische Label Take A Shot aus Leipzig hat es sich zur Aufgabe gemacht, Accessoires aus natürlichen Materialien herzustellen. Diese 🛒Sonnenbrille etwa hat Bügel aus Kirschbaumholz.

8. Die Wetter-App sagt Regen voraus? Diese 🛒Unisex-Regenjacke der dänischen Marke Rains ist zwar kein Schnäppchen, dafür aber ein langlebiges Basic. Und sie hat eine zweijährige Garantie.

9. Und diese 🛒Gummistiefel von Hunter aus Naturkautschuk machen sich nicht nur bei Regen gut, sondern eigentlich auch bei jedem anderen Wetter. 

10. Da wir gerade beim Schuhwerk sind: Unbedingt an 🛒Badelatschen denken, falls der Plan besteht, die Duschen auf dem Gelände zu nutzen.

11. 🛒Feuchttücher sind auf Festivals echte Alleskönner. Diese hier zersetzen sich zwar vier bis sechs Wochen nach dem Entsorgen ohne Rückstände selbst, gehören aber natürlich trotzdem in den Mülleimer.

12. Diese 🛒Zahnbürsten sind aus Holz statt Plastik.

13. Bei Kopfschmerzen oder Müdigkeit schützen diese wiederverwendbaren 🛒Ohrstöpsel vor dröhnenden Bässen und schnarchenden Zelt-Nachbarn.

14. Bis zu acht Mal lässt sich das Handy mit dieser 🛒Powerbank aufladen, bevor sie selbst wieder Strom braucht. Am Tag kann man sie über ein eingebautes Solarmodul mit ein wenig Energie versorgen, nachts ist sie als Taschenlampe nutzbar.

15. Für laue Sommernächte ist dieser 🛒leichte Schlafsack von Vaude perfekt, der nachhaltig und unter fairen Bedingungen hergestellt wurde.

16. Genauso wie dieses 🛒Zelt der deutschen Marke, in dem bis zu drei Leute Platz haben. 


Gerechtigkeit

Eisenberg feiert bald ein "Mohrenfest", Konrad will das verhindern

Eisenberg ist nicht hässlich. Es gibt Fachwerkhäuschen, eine kleine Mühle, grüne Hügel. Aber nichts würde Eisenberg von Petersberg oder Weißenborn nur wenige Kilometer entfernt unterscheiden, wenn da nicht das Wahrzeichen wäre. Dabei handelt es sich um eine halbnackte Statue eines schwarzen Menschen mit verbundenen Augen, die auf dem Brunnen steht. Ihr Name: der "Eisenberger Mohr".

Ende Mai soll zum ersten Mal das Stadtfest "Mohrenfest" heißen. Antirassistische Vereine wollen das verhindern – mit offenen Briefen an die Stadt. In Eisenberg versteht man die Aufregung nicht so recht. Man bleibe bei dem Namen, sagte der Bürgermeister. Er sei überrascht von der Kontroverse, erklärte er der Lokalzeitung. (OTZ)

Wir haben mit Konrad Erben, 30, gesprochen. Er ist Student in Jena und Teil der Gruppe, die einen der offenen Briefe verfasst hat. "Das ist verletzend und instinktlos", sagt er.