Rammstein gehen 2019 auf große Europa-Tour. Um zehn Uhr sollte am Donnerstag der Ticketvorverkauf losgehen, doch es gab da ein Problem: Die Eventim-Seite stürzte mehrmals ab, weil Hunderttausende Rammstein-Fans gleichzeitig Tickets ergattern wollte. Statt Karten erhielten sie nur Hinweise, wie diesen hier: "Hier ist gerade ganz schön was los." (Berliner Morgenpost)

Manche schafften es doch in den virtuellen Warteraum. Tickets gab es allerdings erstmal keine. Stattdessen mussten sie die Seite alle drei Minuten neu laden. Über Stunden. Immer wieder.

Viele Fans waren verständlicherweise sauer. Zumindest auf Twitter nahmen sie es aber mit Humor. Wir nehmen euch mit auf die emotionale Reise durch den Eventim-Warteraum der Hölle – mit den 15 besten Tweets. 

1. Manch einer kommt sich schon verarscht vor.

2. Andere haben hingegen gar kein Problem.

3. Man kann während der Wartezeit produktiv sein. (Auf Twitter, haha.)

4. Oder eben auch nicht.

5. Man kann auch einfach kreativ werden.

6. R.I.P.

7. Ist "Reise, Reise" nicht von denen?

8. Gute Frage....

9. ...Gute Antwort.

10. Aber es gibt sie, die Glückspilze.

11. Einen echten Fan halten Landesgrenzen halt auch nicht auf.

12. Das nennt sich Service!

13. So sah es vielleicht zeitweise bei Eventim aus.

14. Und so bei den Fans.

15. Oder so.

Wir gratulieren auf jeden Fall allen, die eins bekommen haben. Nehmt Sonnenschutz mit aufs Konzert! 


Gerechtigkeit

Diese Vorurteile müssen sich Menschen anhören, die wenig Geld haben
Jetzt erzählen sie davon unter dem Hashtag #unten.

Ein Mitarbeiter des Jugendamtes nannte seine Familie "Sozialhilfe-Adel", bei der Bundeswehr empfahl man ihm als "Arbeiterkind" die Offizierslaufbahn, das sei schließlich lukrativ: So schildert es Christian Baron, Redakteur der Zeitung "Der Freitag" aktuell in einem Artikel.

Christian Baron war der erste in seiner Familie, der Abitur machte. Mit seinem Artikel rufen er und "der Freitag" Leserinnen und Leser dazu auf, unter dem Hashtag #unten von sozialer Abwertung zu berichten. Die Menschen auf Twitter folgen dieser Aufforderung: