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Die besten Sounds für einen gechillten Heimweg

Dieses Wochenende gibt es von uns ein musikalisches Care­ Paket für alle, die nach einer Party das stundenlange Martyrium des Heimwegs in einem wackelnden Nachtbus auf sich nehmen müssen. Egal ob Provinzkaff oder Außenbezirk, niemand, der nicht wirklich muss, tritt freiwillig eine zweistündige Busfahrt an. Wenn es nicht anders geht, helfen nur ein paar gute Kopfhörer, Nerven wie die von Francis Underwood und die passende Musik.

Dazu stellen wir dieses Wochenende Künstler in den Mittelpunkt, die zwar elektronische Musik machen – aber eher als Band funktionieren denn als DJs.

Freitagnacht: HVOB
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Gehen wir davon aus, dass die klassische Fahrt mit dem Nachtbus circa eine Stunde dauert, dann ist das ausgemachte Ziel dieses Sets, deine Motivation für wenigstens 45 Minuten effektive Fahrzeit aufrecht zu halten. Die Bassmelodien von Produzent Paul Wallner und die sanft verrauchten Stimme der Sängerin und Komponistin Anna Müller schaffen ein Musikgenre, das zwischen House und Pop liegt – allerdings ohne mainstream-verwaschene Gitarrensamples, wie man sie von Robin Schulz und Felix Jaen kennt.

Samstagmorgen: Evvol
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Wenn man eines auf dem Heimweg nach einer durchfeierten Nacht nicht gebrauchen kann, dann sind das anstrengende Tracks. Die feiert man zwar tagsüber ab, um 5 Uhr morgens kommen sie jedoch musikalischer Folter gleich. Evvol sind dein Aspirin­ Plus C gegen den beginnenden Kater. Melancholisch, aber zahm, spielen die zwei Irinnen in ihrem Set für The Randsom Note. Wie ein sanftes Plätschern wird dich dieses Set durch die Stunde Busfahrt begleiten und all die lallenden Sitznachbarn ausblenden.

Samstagnacht: Moderat
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Kein Geheimtipp, aber genial: Passend zum heutigen Release der neuen Platte "III." wird dich Moderat zur Party geleiten. Das Live-Konzert, das die drei Vollblut­-Elektroniker vor zwei Jahren auf dem Melt!­ gespielt haben, schafft eine derart brachiale Stimmung, dass du dich zurückhalten musst, nicht im Bus auf und ab zu springen. Wenngleich eine sechsköpfige Rockband sicher mit mehr Bewegung auf einer großen Bühne punkten kann, so beweisen Moderat, dass elektronischen Live­-Konzerten nichts an Stimmung und Spannung fehlt. Im Gegenteil. Wenn du bei deinen Freunden ankommst, wirst du höchstwahrscheinlich für euch alle Tickets für die kommende Tour buchen.

Sonntagmorgen: Howling
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Achtung: Das neue Album von Rihanna kommt morgens im Bus nicht so gut. Stattdessen solltest du dein Datenvolumen zusammenraffen, und dir die halbstündige Session von Frank Wiedemann und Ry Cumming alias Howling reinziehen. Warum gerade Howling? Hauptsächlich, weil Ry eine so schön weiche Stimme hat, die von Frank in eine perfekte Klangwelt gesetzt wird, so dass du easy zu träumen anfängst. Wenn dein Datenvolumen nicht mitspielt, du aber Spotify streamen kannst, dann klick einfach hier.

Never underestimate the struggles of a ride in a Nachtbus.

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