Bild: Getty Images/Paul Kane
Drei Fragen und Antworten zum Ticket-Ärger

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Was ist los?

Ed Sheeran ist am Donnerstag in Berlin aufgetreten – und Tausende Fans hatten Ärger mit ihren Karten. Die betroffenen Konzertbesucherinnen und -besucher hatten ihre Tickets offenbar über Drittanbieter wie Viagogo von privaten Anbietern gekauft.

Die Veranstalter akzeptierten aber nur personalisierte Eintrittskarten, auf denen die richtigen Namen standen. Viele Fans standen deshalb Schlange und mussten sich schließlich neue Karten kaufen, berichtet der RBB.

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Was sagen die Ed-Sheeran-Fans?

Ein Reporter des RBB sprach mit Besucherin Katja Seidel. Sie habe bei eBay und Viagogo Karten für sie selbst und ihre Tochter gekauft, sagte sie. Kostenpunkt: 500 Euro. Auf den Tickets hätten fremde Namen gestanden. Deswegen seien sie nicht ins Stadion gekommen und hätten sich neue Karten für 200 Euro kaufen müssen.

Tausende hätten insgesamt vor dem Konzert am Trouble-Counter gestanden, schätzt der Reporter des RBB im Video.

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War das Absicht?

Ja. Ed Sheeran ist der erste Weltstar, der derart massiv gegen den Schwarzmarkthandel vorgeht. Bereits Mitte Mai hatte er angekündigt, dass bei seiner anstehenden Tour nur personalisierte Tickets gültig seien. Der Auslöser war offenbar ein Wohltätigkeitskonzert im März. Dort hatten Händler die Karten aufgekauft und mit Gewinn weiterverkauft. Nun müssen Fans ihren Ausweis mitbringen. (Tagesschau)

Auf Wiederverkaufsplattformen wie Viagogo werden die Tickets zu teils überhöhten Preisen angeboten. Beim Konzert in London hatten die betroffenen Fans das Geld für die nicht-personalisierten Tickets aber offenbar noch zurückbekommen, sie wurden storniert. In Berlin blieben die Menschen zunächst auf den Kosten sitzen. (RBB)


Grün

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