Bild: Ennio Leanza/KEYSTONE/dpa
6 Ratschläge der Feuerwehr

Ed-Sheeran-Fans in Deutschland hatten es in den vergangenen Wochen nicht so leicht, den Musiker auch live  sehen zu können. Nach langen Querelen in Düsseldorf fand das Konzert stattdessen in Gelsenkirchen statt (bento), in Berlin mussten tausende Fans wegen nicht-personalisierter Tickets vor der Hallentür stehen bleiben (bento).

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Welches Problem gibt es nun in Hamburg? 

Die Hitzewelle. Am Mittwoch soll Sheeran in Hamburg auftreten, das Konzert wird unter freiem Himmel auf der Hamburger Trabrennbahn stattfinden. Eigentlich ein Grund zur Freude, wenn in der verregneten Hansestadt ein Konzert mal nicht ins Wasser fällt. Aktuell herrschen in Hamburg aber Temperaturen von bis zu 34 Grad, die die Ed-Sheeran-Fans aushalten müssen. 

Welche Tipps hat die Feuerwehr?

  1. Deshalb hat die Feuerwehr Hamburg Konzertgänger jetzt darauf hingewiesen, vorher ausreichend zu trinken – und damit sind nicht Bier und Weinschorle gemeint. Zwei bis vier Liter Wasser sollten Fans tagsüber getrunken haben. 
  2. Die Empfehlung der Feuerwehr Hamburg: Wasser, Schorlen und Eistee. Kein Alkohol, kein Kaffee. 

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Wieso kein Bier?

Alkohol belastet den Kreislauf bei heißem Wetter zusätzlich und entzieht dem Körper Flüssigkeit. (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

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Dürfen Fans ihre eigenen Getränke mitbringen?

Nein. Stattdessen weist die Feuerwehr darauf hin, dass der Veranstalter vorm Einlass einen halben Liter Wasser "zum Selbstkostenpreis" anbieten wird, das mit aufs Gelände darf. 

Diese Tipps gibt die Feuerwehr außerdem: 

  1. Sonnencreme mitbringen. Tuben und Flaschen mit bis zu 100 Milliliter Inhalt sind auf dem Gelände okay.
  2. Ob Hut, Cap oder Tuch – der Kopf soll geschützt werde.
  3. Leichte Kleidung tragen.
  4. Kein Sport in der Mittagshitze.

Fans, die Ed Sheeran ohne Sonnenstich oder Kreislaufkollaps sehen wollen, sollten also jetzt vielleicht schon anfangen, ihren Flüssigkeitsspeicher aufzufüllen. Na dann, Prost! 


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Bei dieser Hitze sollten wir nicht so lange arbeiten, sagt der Deutsche Wetterdienst
Zwei Ratschläge eines Wetterexperten

Der Sommer ist da – und er ist gekommen, um zu bleiben. Die Temperaturen steigen und ein Ende der Hitze ist nicht in Sicht. 

Der Deutsche Wetterdienst warnt in fast allen Teilen Deutschlands vor den hohen Temperaturen, in den kommenden Tagen sollen sie bis zu 36 Grad erreichen (SPIEGEL ONLINE). Einen besonderen Rat für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat Andreas Matzarakis, Medizin-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst.