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US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump polarisiert die Massen, die Medien – und auch die Musik. Viele Sänger unterstützen Trump in seinem Wahlkampf. Hier findest du einen Überblick mit den wichtigsten Supportern.

Erfreulicherweise fällt Amerika aber nicht komplett auf die Marktschreier-Rhetorik Trumps herein. Es gibt auch prominente Gegenstimmen:

Shakira

Wenn Shakira nicht gerade wiggelt, was das Zeug hält, wettert sie gegen Trump und seine ignorante Politik. Dafür kann man ihr vielleicht sogar Songtitel wie "Waka Waka" verzeihen. Okay, das vielleicht dann doch nicht. Gut ist ihre Aussage trotzdem:

Henry Rollins

Henry Rollins versteht die Welt. Das war immer so, das wird immer so sein. Gott sei Dank lässt er alle daran teilhaben. Seine Analyse: Trump wäre ein Desaster als Präsident, andererseits denke er nicht, dass er überhaupt Präsident werden will. Er halte ihn einfach für einen gelangweilten, reichen Typen, der krass sein möchte.

Henry for president!

REM

REM sehen die Angelegenheit etwas weniger analytisch und werfen ein zackiges "Fuck you" in die Runde. Erfrischend.

Frontmann Michael Stipe empfiehlt "traurigen, aufmerksamkeitssüchtigen, machthungrigen, kleinen Männern" sich – wie formuliert man es grazil – vom Acker zu machen. Dementsprechend untersagten REM auch allen Präsidentschaftskandidaten ihre Musik bei jeglichen Wahlkampfveranstaltungen zu spielen.

Wyclef

Schwer vorstellbar, aber Wyclef und Donald waren mal Kumpel. Dieses innige Verhältnis wurde allerdings etwas angeknackst, als Trump verkündete, dass alle Mexikaner faul und irgendwie auch doof seien. Wyclef erkannte: Mensch, das ist ziemlich rassistisch, ich sollte meinen Freundeskreis überdenken. Und so verkündete er während eines Konzert, dass es aus sei, mit der Zuneigung.

Angel Haze

Angel Haze adressiert wenigstens von Anfang an den richtigen Gegner: Trumps Toupet. Mit dieser Frisur kann man unmöglich Präsident werden.

Aber weil Angel Haze schlau ist, geht es natürlich nicht nur um Haare: "Die Welt wurde nicht mit Grenzen geschaffen, wir haben sie gebaut. Wenn Idioten, wie Trump, sagen, dass jemand nicht in ein Land darf, wie sollen die Menschen dann dazulernen? Wie sollen sie verschiedene Kulturen kennenlernen?"

Guter Punkt. Schade nur, dass keiner davon Trump auch nur im Ansatz interessieren dürfte.

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