Bild: Kay Nietfeld dpa/lbn

Yeah, Riesen-Rave in den Straßen Berlins! 

70 Clubs haben sich zusammengetan, um am 27. Mai eine gigantische Straßenparty zu schmeißen. Doch der Grund dafür ist nicht pure Partylust. Denn am selben Tag plant die AfD gemeinsam mit der fremdenfeindlichen Pegida eine große Demo in Berlin.

Das gefällt den Hauptstadtbewohnern so gar nicht, sie wollen dagegen demonstrieren. 

Es wird bereits zu einer großen Gegendemo aufgerufen (hier geht's zum Facebook-Event), nun haben sich auch Berlins Clubbetreiber zu Wort gemeldet und kündigen ihren eigenen Protest an. 

Das Motto: "AfD wegbassen" (Facebook).

Der Plan ist, eine riesige Party in Berlin-Mitte zu schmeißen, in unmittelbarer Nähe zur AfD-Demo. 

Im Aufruf heißt es:

Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner.

Die AfD und Pegida hingegen stigmatisierten Menschen, die ihrer Meinung nach nicht dazu gehören, heißt es in der Mitteilung. Für die Clubbetreiber sei das ein Zustand, der "nicht tanzbar" ist. Sie rufen dazu auf, den Aufmarsch zu crashen.

Hier ist die ganze Mitteilung:

Unterzeichner des Aufrufs sind etliche Clubkollektive und Festival-Organisatoren, darunter das Kreuzberger SO36, das Fusion Festival und die Nation of Gondwana.


Gerechtigkeit

In Belgien wurde ein zweijähriges Flüchtlingsmädchen an der Grenze erschossen
Festung Europa.

Ein zweijähriges kurdisches Mädchen ist bei einer Verfolgungsjagd mit der belgischen Polizei erschossen worden. Es war mit 29 weiteren Flüchtlingen in einem Lastwagen. Die Polizei hatte am Donnerstag nahe der Stadt Mons das Feuer auf den Wagen eröffnet, um ihn zu stoppen.

Die Polizisten entdeckten im Lastwagen 26 Erwachsene, drei Kinder – und die Leiche des Mädchens. 

Zunächst war unklar, wie es zu Tode gekommen war – der Sprecher der belgischen Staatsanwaltschaft hatte erst behauptet, eine Krankheit oder Verletzung durch den Fahrstil des Fahrers könnte für den Tod verantwortlich sein.