Es wurde geweint, gesungen und getanzt.

Wie nimmt man Abschied von jemandem, der für Partymusik und gute Laune stand? Party und Trauer muss sich nicht ausschließen.

Denn am Wochenenden haben sich Tausende Avicii-Fans auf dem Sergels torg Platz im Herzen Stockholms versammelt, um den schwedischen DJ und Produzenten zu feiern und Abschied zu nehmen. Avicii, der eigentlich Tim Bergling hieß, starb am Freitag im Oman.

Eine Minute lang schwiegen die Fans – dann tanzten sie über den Platz, weinten, trauerten, nahmen Abschied von dem Musiker.

Avicii hätte nicht gewollt, dass wir still stehen.
Oskar Lindström, Avicii-Fan im Gespräch mit der Tageszeitung Dagens Nyheter

"Es war ein sehr passender Abschied", sagte ein Fan, der bei der Veranstaltung dabei war. Sie wurde noch Freitagabend über Facebook unter dem Namen "Avicii Tribute" organisiert. (Dagens Nyheter)

So feierten die Menschen Avicii:
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Nach der Schweigeminute traten Freunde und Kollegen des Musikers auf die Bühne und teilten mit den Fans ihre Lieblingslieder und schönsten Erinnerungen. (The Local

Der Stockholmer DJ Tim Henri nannte Aviciis Song "Levels" die "Mutter der Modern Dance Music" und sagte:

Ich kann das Lied überall zu jeder Zeit auf dem Planeten spielen und ich weiß, dass alle – von jung bis alt – gemeinsam mit mir auf der Tanzfläche stehen werden.
DJ Tim Henri über Aviciis Song "Levels"

Avicii wurde 28 Jahre alt. Offizielle Äußerungen zur Todesursache gab es bislang nicht, ein Verbrechen wird allerdings ausgeschlossen. Die Polizei sagt, sie wisse, was die Ursache war, schweige aber aus Rücksicht auf die Familie. (SPIEGEL ONLINE)


Grün

Grünen-Chef Habeck fordert Steuer auf Wegwerf-Plastik

Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will Wegwerfprodukte aus Kunststoff über eine neue Steuer teurer machen. "Wir brauchen eine EU-weite Plastiksteuer auf Wegwerfprodukte", sagte er der "Welt". 

Ein Ende der "Wegwerf-Plastikgesellschaft" solle außerdem dadurch erreicht werden, dass Erdöl für die Produktion von Kunststoffen nicht länger steuerlich bevorzugt werde. Der Staat fördere die Plastikflut mit mindestens 780 Millionen Euro jährlich, sagte Habeck. "Diese Plastiksubvention gehört abgeschafft."