Bild: YouTube/America's Got Talent

Dürfen wir vorstellen: Grace VanderWaal, zwölf Jahre alt und Ukulele-Spielerin. Das Mädchen trat am Dienstag bei "America's Got Talent" auf. Sie stellte ein selbst geschriebenes Lied vor – und die Jury flippte aus.

Kurz danach wurde der Song ins Netz gestellt, knapp sieben Millionen Klicks sammelte Grace bereits auf YouTube, auf Facebook sind es sogar 94 Millionen Wiedergaben.

"Most of my friends don't really know I sing", sagte sie noch schüchtern in der Show. Das dürfte sich nun geändert haben:

Ihr Song heißt "I Don't Know My Name" – es geht um Selbstbestimmung und darum, seinen Platz im Leben zu finden. Dafür mag man als Zwölfjährige zwar noch Zeit haben, den richtigen Ton trifft sie dennoch. Im Saal löste Grace VanderWaal Begeisterungsstürme aus, die Juroren von "America's Got Talent" lobten überschwänglich:

Grace, you know, what I predict for you? I think you are the next Taylor Swift!
Simon Cowell

Ob Grace tatsächlich erst jetzt entdeckt wurde und bisher heimlich sang, wissen wir natürlich nicht. Der Song ist auf jeden Fall auch abseits der großen Bühne richtig schön:

Lass uns Freunde werden!


Gerechtigkeit

Der Moment, wenn deine Stadt aus der IS-Herrschaft befreit wird

Im Sommer 2013 machten sich Kämpfer des sogenannten "Islamischen Staates" in der nordsyrischen Stadt Manbidsch breit. Der Syrische Bürgerkrieg war da bereits zwei Jahre alt, Rebellen hatten die Stadt von Regierungstruppen übernommen ("Washington Post"). Nun kamen also die IS-Dschihadisten – und mit ihnen der Terror.

Dort, wo die IS-Kämpfer auftauchen, ermorden sie Gegner und pfählen sie auf zentralen Marktplätzen, Frauen müssen sich komplett verhüllen, Alkohol und Zigaretten werden verboten. Das öffentliche Leben, Freiheiten, jede Form von Kritik an den neuen Herrschern, versiegte in Manbidsch (SPIEGEL ONLINE I). Nun wird die Stadt zurückerobert und der IS verdrängt.

Und die Bewohner von Manbidsch so: