Jetzt muss er zahlen

Er wollte einen auf kriminell machen, aber mit der Polizei hat er trotzdem nicht gerechnet: Ein Rapper, 20, aus Rheinland-Pfalz hat am Samstag an einer Tankstelle in Zweibrücken ein Musikvideo gedreht, inklusive Überfall. Der Besitzer der Tankstelle war informiert – nur die Polizei leider nicht.

Was ist genau passiert?

Der Musiker fragte zunächst bei dem Tankstellen-Inhaber um Erlaubnis für einen Videodreh. Der stimmte zu, den Raubüberfall auf seinem Gelände drehen zu lassen, wie die Polizei in einer Mitteilung schrieb. Am vergangenen Samstag war es dann soweit.

Am Abend drehte der Musiker die Sequenz, bei der auch mehrere maskierte Personen auftraten. Eine Autofahrerin sah das und rief sofort die Polizei, die mit all ihren zur Verfügung stehenden Kräften zum vermeintlichen Einsatzort kam.

Doch dann gab es für sie gar nichts zu tun: Es gab keine Verletzten, kein Diebesgut, keine Tatverdächtigen – nicht mal einen Tatort. 

Der Rapper und seine Crew waren schon wieder weg, die Angestellten der Tankstelle konnten das Missverständnis schnell erklären. 

Trotzdem muss der Musiker nun für den Einsatz zahlen. 

Ob es sich um einen berühmten Rapper handelt, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. "Ich bin nicht mehr die Zielgruppe", sagte ein Sprecher zu bento. 


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