Bild: limmurf / flickr.com / cc by-sa
Ehrlich. Unbedingt!
Das Leben kann hart sein. Gerade wenn man versucht, seinen Träumen ein Stück näher zu kommen. Wenn du einen Vollzeit-Job hast, deinen Master machen musst oder sogar schon drei Kinder hast, kann sich das Leben manchmal wie ein Vakuum anfühlen. Dieses Gefühl löst sich nicht auf, es geht immer weiter. Da können die eigenen Interessen schon einmal auf der Strecke bleiben. Wer nicht sorgsam mit seiner Zeit umgeht, der verpasst vielleicht die besten Momente seines Lebens. Deshalb raus aus dem Überlebens-Modus, rein in den Gestalter-Gang. Mit diesen zehn Tipps wird auch Dein Leben in größerem Glanz erstrahlen.

Das Wichtigste: Du solltest diese zehn Dinge vor 10 Uhr erledigt haben. Alle erfolgreichen Menschen machen es so. Du schaffst das auch!

Die zehn Dinge lauten:

  • Verschlafen
  • Ordentlich auf Toilette gehen
  • Facebook checken
  • Sich in die Küche schleppen
  • Überzuckerten Orangensaft in rauen Mengen trinken
  • Wieder keinen Tagebuch-Eintrag schreiben
  • Um Spotify-Motivations-Playlists einen Bogen machen
  • Ausschließlich Produkte aus dickmachendem Weizenmehl frühstücken
  • Ziele verwerfen
  • Sich wieder hinlegen
Verschlafen
Es gibt nichts wichtigeres als einen erholsamen Schlaf. Es sollten mindestens sieben Stunden sein. Besser vielleicht sogar zehn. Wer weiß das schon. Fest steht: Schlafende sollte man nicht wecken. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Auch Steve Jobs schwor darauf, jeden Morgen seinen Wecker weiterzustellen - so erfand er die Schlummerfunktion beim iPhone.
Ordentlich auf Toilette gehen
Ehrlich: Es gibt kaum etwas Besseres für den menschlichen Körper am frühen Morgen als eine befriedigende Leerung des Darms. Fragt mal Giulia Enders - die erzählt euch tagelang davon, wie schön es sein kann, richtig leer gekackt in den Tag zu starten.
Facebook checken
Wer Orientierung am Morgen sucht, der geht auf Facebook. Nur ewig Gestrige lesen heute noch Biografien von vermeintlich erfolgreichen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Du hast nur begrenzt Zeit, und Facebook weiß garantiert sowieso besser, was gut für dich ist.
Sich in die Küche schleppen
Es vergeht kein Monat, in dem nicht eine neue morgendliche Fitness-Routine in den diversen Körperkult-Kampforgan-Blättern beworben wird. Alles völliger Quatsch! Die Kraft, Überwindung und Ausdauer, die es dir abverlangt, dich morgens barfuß in die Küche zu schleppen, verbrennt mindestens genauso viele Kalorien.
Überzuckerten Orangensaft in rauen Mengen trinken
Es gibt nichts Wertvolleres für den Körper als ihn am Morgen schnell mit kurzkettigem Zucker zu überfallen. Die Energie schießt direkt in die Blutbahn, hebt den Insulin-Spiegel und macht dir ordentlich wackelige Beine - ein wunderbares Gefühl!
Wieder keinen Tagebuch-Eintrag schreiben

Das Studium, die Kinder, die Freunde - all das ist schon grausam genug. Warum sollte man sich auch noch jeden Morgen damit auseinandersetzen? Das kann alles schön warten. Und diese Ziele, von denen immer alle sprechen, müssen auch nicht erfüllt werden. Die wahre Kunst besteht darin, sich treiben zu lassen. Wer seine Ziele kontinuierlich nur dokumentiert, kommt ihnen auch nicht näher.

Um Spotify-Motivations-Playlists einen Bogen machen
Wer gut in den Tag starten will, sollte sich nicht mit tibetischem Klang-Gefrickel von seinem Spotify-Premium-Account foltern lassen. Diese miese Motivationsmusik kann dir getrost egal sein. Oder glaubst du im Ernst, Jared Leto würde so einen Dreck jeden Morgen hören? Naja, Jared Leto vielleicht schon.
Ausschließlich Produkte aus dickmachendem Weizenmehl frühstücken
Die Lebensmittel-Industrie schreckt nicht davor zurück, dir jedes Jahr aufs Neue vermeintliche Enthüllungen über Dickmacher in Form von Sachbüchern aufzutischen. Alles Käse. Am Ende kaufen wir die neuen Produkte doch eh wieder von den gleichen Firmen - nur dieses Mal überteuert, vegan und glutenfrei. Deine Vorfahren essen seit Tausenden von Jahren Weizen - da werden die drei Brötchen und zwei Schokocroissants am Morgen ja wohl kaum schaden können.
Sich wieder hinlegen
Wer es bis hier geschafft hat, der sollte sich etwas Gutes tun: einfach wieder hinlegen.

Zusammenfassung: Die Kunst besteht darin, sich nicht zu sehr von "Ratgebern" verblenden zu lassen. Wer nur darauf hinwirkt, sich ständig zu optimieren, vergisst vielleicht die Leichtigkeit des Seins!