Duckface, jetzt Duckface!

Ein gelungenes Clubfoto mit Freunden ist die Königsdisziplin des Posings: Der richtige Augenaufschlag, das richtige Maß an Alkohol, ein wenig ausflippen, aber bloß nicht zu viel, vielleicht ein angedeutetes Duckface. Wenn man die perfekte Pose erreicht hat, ist man ein wenig hilflos angewiesen auf das erlösende Auslösen der Kamera.

Aber was, wenn das nicht kommt?

Genau das wurde im irischen Club C.U.N.T.s ausprobiert (keine Angst, steht nur für C U Next Tuesday). Fotografen baten Gäste eines Clubs, für ein Foto zu posieren. In Wirklichkeit machten sie ein Video (A Plus). Das Resultat ist vor allem: ziemlich komisch.

Es entlarvt aber auch all die gezwungen ungezwungenen Instagram-Fotos vom vergangenen Wochenende – und zeigt ganz nebenbei, wie viel Arbeit ein gutes Clubfoto für die Fotografierten wirklich ist.

Seht selbst:

Fishgape auf ganz hohem Niveau
Augenkontakt, Baby. Augenkontakt
Aaaaaaaaah!
Creepy...
Hier ist das ganze Video mit noch mehr Posen

Gemein? Natürlich. Aber auf die fiese Idee sind noch mehr Menschen gekommen. Florin Mehedinti, zum Beispiel, hat seiner Gracie einige Jahre (!) lang vorgemacht, dass er sie fotografiert. In Wirklichkeit hat auch er sie gefilmt. Er nannte es die "Forever Pose" (Huffington Post). Das Gesamtkunstwerk könnt ihr hier bestaunen:

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