Konsequent.

Es gab eine Zeit, in der ging die Familie vor Heiligabend in den Wald, suchte eine Tanne und fällte sie. Okay, vielleicht ging sie auch in eine Forstwirtschaft, bezahlte eine Tanne und ließ sie sich fällen. Auf jeden Fall alles besser, als einfach im Supermarkt einen Tannenbaum aus Plastik zu kaufen.

Die sehen komisch aus, duften nicht nach Harz und sind umweltschädlich.

Das weiß auch dieser Biber:

(Bild: St. Mary’s County Sheriff’s Office)

Der Biber wird beschuldigt, Plastikbäume in einem Einkaufszentrum in Charlotte Hall im US-Bundesstaat Maryland angenagt zu haben. Laut Polizei sei er von Mitarbeitern entdeckt worden und habe "versucht zu fliehen", als die Polizei hinzukam ("Washington Post").

Der Biber bei der Tat – klick dich durch die Bilder:
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Der herbeigerufene Sheriff konnte den Übeltäter stellen. Wahrscheinlich war er – trotz der schweren Straftat – ganz auf Seiten des Bibers. Zumindest legte die Polizei dem Tier keine Handschellen an, twitterte sie nach der Festnahme:

Randnotiz für "besorgte Bürger": Nein, der Biber war kein Flüchtling.


Gerechtigkeit

Trump hat längst begonnen, die Demokratie zu demontieren
Ein Blick auf sein Twitter-Profil genügt.

Mit Revolutionen ist es oft so: Sie beginnen laut und ereignisreich, doch die wahren Veränderungen finden erst statt, wenn die Öffentlichkeit nicht mehr hinschaut. So ist es auch mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten.

Es war vor allem das junge Amerika, das über den Sieg des Immobilien-Milliardärs entsetzt war. In Amerika selbst, wo ein großer Teil der Erstwähler für seine Rivalin Hillary Clinton gestimmt hat – aber auch in Deutschland, wo Trumps radikale Äußerungen über Minderheiten und seine frauenfeindlichen Ausfälle viele schockiert haben.