Elf typische Situationen aus dem Leben von Korinna, Katrin und Kristian.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Eine dämliche Floskel, die aber oft wahr ist. Das zeigt sich zum Beispiel auch, wenn du einen eigentlich vollkommen normalen Namen hast, der aber ein klein wenig anders geschrieben wird, als es die meisten gewohnt sind.

Zumindest mache ich, als Korinna, die mit K und nicht mit C geschrieben wird, relativ oft die Erfahrung, dass die Menschen über die Schreibweise meines Namens erstaunt, manchmal sogar verwirrt sind.

Deshalb für alle Katrins ohne h, Annkristins ohne Bindestrich und Kristians mit K:

Hier ein paar Situationen, die nur Menschen kennen, die einen eigentlich üblichen Namen haben, der aber "anders als normal" geschrieben wird.

Und deshalb viele ihrer Mitmenschen zu überfordern scheinen...

1 Du buchstabierst deinen Namen. Immer. 

2 Selbst wenn dein Gegenüber gar nicht versucht, deinen Namen aufzuschreiben. Einfach weil du es schon so gewohnt bist und es mit rausrutscht. "Hallo, ich bin Korinna mit K."

Und das ist dir hinterher peinlich...

(Bild: Giphy )

3 Selbst nachdem du deinen Namen buchstabiert hast, schreibt die Person erst mal die übliche Schreibweise auf.

(Bild: Giphy )

4 Deshalb entwickelst du eine merkwürdige Abneigung gegen deinen Namen in der anderen, zwar viel häufigeren, aber schlichtweg "falschen" Schreibweise.

(Bild: Giphy )

5 Du kennst alle mehr oder weniger eleganten Methoden, wie Menschen unauffällig aus dem falschen den richtigen Buchstaben machen. 

6 Auf deiner Post ist dein Vorname überraschend oft richtig und extrem ordentlich geschrieben, weil die Menschen offensichtlich extra drauf geachtet haben – aber dein total einfacher Nachname ist plötzlich falsch geschrieben.

(Bild: Giphy )

7 Es gibt keine Schlüsselanhänger, Becher oder Kettenanhänger mit deinem Namen. Außer, du wirst selbst kreativ.

8 Ständig fragen dich Menschen, warum dein Name so geschrieben wird. Keine Ahnung?!? Warum wird DEIN Name so geschrieben?!???

9 Wenn du tatsächlich mal – zum Beispiel in einem Artikel – siehst, dass jemand anderes genauso geschrieben wird wie du, kannst du es nicht glauben. Du starrst auf den Namen und fragst dich, ob nicht doch vielleicht du gemeint bist.

(Bild: Giphy )

10 "Nein, ich komme wirklich nicht aus Griechenland/Russland/Polen"...

11 "Ja, meine Geschwister haben ganz normale Namen und werden ganz normal geschrieben."


Future

Wie viel verdienen Lehrer, Richterinnen oder Polizisten?

Immer pünktlich Schluss machen, im Büro 'ne ruhige Kugel schieben, trotzdem unkündbar sein und nebenbei noch richtig gut Geld verdienen – so stellen sich viele Menschen einen Job beim Staat vor.

Ob diese Jobs am Ende dann wirklich so entspannt sind, ist schwer zu sagen.

Leichter festzustellen ist, wie viel Beschäftigte im Öffentlichen Dienst verdienen. 

Dazu zählen all jene, die bei Bund, Ländern, Kommunen, Sozialversicherungen oder der Bundesagentur für Arbeit arbeiten. Die Bezahlung von Angestellten im öffentlichen Dienst ist in bundes- oder landesweit einheitlichen Tarifverträgen festgelegt. Für Richter, Beamte und Soldaten ist die Bezahlung im Beamtenbesoldungsgesetz geregelt.

In den Tarifverträgen sind unterschiedliche Entgeltgruppen aufgelistet, die sich nach Ausbildung oder auch Größe der Einrichtung richten. Innerhalb dieser Entgeltgruppen gibt es dann wiederum unterschiedliche Gehaltsstufen, in denen man mit Erfahrung oder Qualifikation aufsteigen kann. 

Im Öffentlichen Dienst kann man angestellt sein, aber auch verbeamtet. Auch danach unterscheiden sich die Gehälter. 

Kannst du schätzen, wie viel Lehrer, Richter, Soldaten oder Polizisten tatsächlich verdienen?

Anmerkung: Damit die Beträge einigermaßen vergleichbar bleiben, haben wir uns jeweils am Bruttolohn der Gehaltsstufen 1 – also beim Einstieg auf dieser Position – orientiert. Zu diesen Beträgen kommen in vielen Fällen noch eine Familienzulage sowie weitere Zulagen hinzu, zum Beispiel für Wochenenddienste.