Der Floss Dance kann einpacken: Jetzt tanzen alle den Triangle Dance. Nun gut, "alle" ist vielleicht übertrieben, ein Hype ist trotzdem um den Tanz entstanden. Das Originalvideo mit dem allerersten Tanz wurde wurde laut US-Viralschleuder "Now This" allein in den ersten 12 Stunden acht Millionen Mal aufgerufen.  

Seitdem versuchen sich Amateure und Profis auf Twitter, Facebook und Instagram darin, die Koordinationsübung namens Triangle Dance nachzutanzen. In Klinik-Fluren, Fox-News-Fernsehstudios und Kletterparks nehmen tausende Menschen ihre Versuche auf – selbst Pop-Veteran und Ex-Take-That-Sänger Gary Barlow macht unter dem Hashtag #TriangleDance schon mal Werbung für seine anstehende Tour: 

Woher stammt der Triangle Dance?

Der Ursprung liegt im musikalisch-sozialen Netzwerk TikTok, der US-Amerikaner Matthew Jones und zwei Freunde tanzten das Dreieck dort bereits am 1. Februar 2019 – zu Kelis' Ohrwurm "Milkshake". Fast 100.000 Shares sammelte der Clip ein. Durch einen extrem erfolgreichen Repost bei Facebook bekamen dann auch alle Menschen über 21 etwas von dem Tanz mit. 

Was brauchst du für den Triangle Dance? 

  • Zwei Tanzpartner oder -partnerinnen
  • Etwa drei Quadratmeter Platz
  • Keine Berührungsängste
  • Genug Ausdauer, um mindestens dreimal vor und zurück zu hüpfen

Immer reihum springt einer der drei Tanzenden zwischen die beiden anderen, die beiden anderen springen links und rechts an ihm vorbei. Die Schwierigkeit liegt darin, abwechselnd in die Mitte, dann nach links und dann nach rechts zu springen. Oder erst nach links, dann nach rechts und dann in die Mitte. Oder erst nach rechts, dann in die Mitte und dann nach links. Je nachdem, an welcher Stelle du stehst. 

(Bild: Giphy )

Natürlich haben wir den Triangle Dance auch ausprobiert: 

(Und mit "ausprobiert" meinen wir: Hanna, Moritz und Fabian wurden gezwungen.)

Was denkst du über den Triangle Dance? 


Style

Wieso sehen wir bloß alle gleich aus?
Weiße Turnschuhe, anyone?

Wenn mich jemand fragen würde, ob ich lieber so aussehen möchte wie alle anderen oder so wie niemand sonst, würde ich wahrscheinlich antworten: so wie sonst niemand. Ich würde sagen, dass ich über meine Kleidung meine Persönlichkeit ausdrücke, und behaupten, dass ich so etwas wie einen eigenen Stil habe.

Soweit die Theorie.

Die Realität allerdings sieht so aus, dass ich in der vergangenen Woche zusammen mit drei Menschen im Fahrstuhl stand, die die gleichen weißen Turnschuhe trugen wie ich. So, dass in der Woche davor eine Kollegin und ich beide im Jeansrock und schwarz-weißen Oberteil ins Büro kamen. Und so, dass ich sogar ein ausgefalleneres Kleidungsstück, eine silberne Regenjacke, am Garderobenständer einer Freundin wiederfand.

Allen Individualitätsbestrebungen zum Trotz: Ich sehe aus wie alle anderen.

Dass das nicht nur mir so geht, sondern die meisten anderen Menschen ihrer Peergroup ganz schön ähnlich sehen, macht die Fotoreihe "Exactitudes" anschaulich. Seit 25 Jahren sprechen zwei niederländische Künstler für das Projekt Menschen an, die einen ähnlichen Look haben, laden sie in ihr Studio ein, stellen ihre Fotos zu Doppelgänger-Bögen zusammen. (Mehr Infos auf der Homepage des Projekts)

Die Ergebnisse sehen dann so aus: