Der Trevi-Brunnen in der italienischen Hauptstadt Rom gilt als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten – auch für Selfie-Touristen.

In der vergangenen Woche kam es dort jedoch zu einem Streit zwischen zwei Frauen, die sich den besten Selfie-Spot sichern wollten, scheinbar für ihre Instagram-Profile. Eine 19-jährige Niederländerin gegen eine 44-jährige Amerikanerin. Der Konflikt – wer kriegt das beste Foto? – schien friedlich nicht lösbar und eskalierte. Die Twitter-Nutzerin Helen Kennedy teilte Fotos von der Rangelei: 

Auf den Fotos ist zu sehen, wie die Frauen aufeinander losgehen. Angehörige der beiden Touristinnen griffen daraufhin ein – insgesamt sollen acht Menschen beteiligt gewesen sein, sowohl Kinder als auch Erwachsene. Dabei kam es zu kleineren Verletzungen, der Mutter der Niederländerin seien Fingernägel abgebrochen und die Klamotten zerrissen worden (RTL Nieuws). Am Ende schritt die römische Polizei ein, um Schlimmeres zu verhindern.

Der Vorfall zeigt: Für Instagram-Fotos geben manche alles. Das erkannte kürzlich auch ein Reddit-Nutzer, als er beim Fotografieren seiner Freundin neben sich drei weitere Männer bemerkte, die ebenfalls ihre Freundinnen fotografierten. Dabei – entspannt euch: All diese Touri-Bilder sehen am Ende doch eh gleich aus!


Gerechtigkeit

Erdogans Regierung geht gegen Bürger vor, die sich über die fallende Währung beschweren
Drei Fragen und Antworten zur drastischen Maßnahme.

Die türkische Regierung will gegen Menschen vorgehen, die sich im Internet kritisch über die wirtschaftliche Lage des Landes äußern – während die türkische Währung immer weiter fällt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Anadolou.

Was ist in der Türkei los?

Seit Jahresbeginn hat die Lira mehr als 40 Prozent ihres Wertes verloren. Das Land befindet sich in einer Wirtschaftskrise, zuletzt erhöhte US-Präsident Trump den Druck auf die Landeswährung, indem er die Strafzölle auf Stahl drastisch auf 50 Prozent erhöhte. Seit Montag sind diese nun in Kraft, angekündigt hatte Trump den Schritt am Freitag.

Die Regierung in Ankara gibt sich siegesgewiss – und will Kritikern einen Maulkorb zu verpassen.