Erinnert ihr euch noch an den "Super Toy Club" auf Super RTL? (Ja, wir fühlen uns gerade sehr alt.)

Da durften Kinder nach dem Sieg in der Gameshow durch einen Toys'R'Us-Laden rennen und alles, was sie innerhalb kürzester Zeit in den Einkaufswagen schmissen, behalten. 

Wie sehr wir das damals auch wollten!

In den USA hat jemand nun etwas Ähnliches getan: Ein anonymer Spender hat das komplette Spielzeug eines Toys'R'Us-Ladens aufgekauft.

Wie bitte?!

Ja! Für rund eine Million US-Dollar hat der- oder diejenige alle Regale des Geschäfts in der Stadt Raleigh im Bundesstaat North Carolina leergeräumt. 

Es musste ein Lkw kommen, um die ganzen Dinge abzuholen, erzählen die Angestellten dem Fernsehsender CBS17.

Warum macht die Person das?

Die Ladenkette ist pleite: Ende 2017 meldete Toys'R'Us Insolvenz an, am Freitag wurden nun alle der rund 700 US-Filialen geschlossen. Falls du dich jetzt fragst, was mit Deutschland ist: Die deutschen Filialen wurden von der irischen Spielwarenkette Smyths übernommen.

In den USA lief seit Monaten nur noch der Abverkauf der letzten Waren in den Läden. In der besagten Filiale endete dieser nun durch die reiche Person früher als gedacht. Die Angestellten konnten das Geschäft so einen Tag früher als geplant schließen – war ja nichts mehr zum Verkaufen da. 

Zwar seien sie nach eigener Aussage alle traurig gewesen, doch eine Nachricht besserte die Stimmung auf: Die Spielsachen sollen für einen guten Zweck gespendet werden. Mehr ist über die Person oder die Spende allerdings leider nicht bekannt.

Aber wir hoffen mal, dass die Spielsachen bei Kindern landen, die darüber mindestens genau so glücklich sind, wie früher die im "Super Toy Club".

(Bild: Toggo )

Fühlen

Wie ist es, wenn der Partner eine Behinderung hat? Jo und Phil erzählen
"Wir finden andere Wege"

Ich bin mit Jo und Phil bei Skype verabredet. Die beiden Briten leben eigentlich in Oxford, Jo ist gerade für ein Gründer-Austauschprogramm in Berlin, sie will sich im Herbst selbstständig machen. Phil ist zu Hause in der gemeinsamen Wohnung in England. 

Die beiden 32-Jährigen sind seit 14 Jahren zusammen. Sie lernten sich bei einem barrierefreien Segelurlaub kennen. Die zwei werden mir erzählen, wie eine Beziehung läuft, in der ein Partner eine Behinderung hat. Jo sitzt im Rollstuhl. Ich bin aufgeregt. Weil ich neugierig bin und sie ausfragen will – aber unsicher, wie weit ich gehen kann.