Bild: Screenshot: gofundme
Der Tiefpunkt war noch nicht gekommen, als sie ihre Kacke aus dem Fenster warf...

Es gibt viele Tinder-Dates, die im Nichts verlaufen. Dann gibt es hin und wieder Tinder-Dates, die im Schlafzimmer enden.

Und es gibt noch diese Tinder-Dates, die im Schlafzimmer beginnen – und bei denen sich mindestens einer wünscht, sie wären im Nichts verlaufen. 

Der 24-jährige Liam Smyth aus dem englischen Bristol hat genau so eine Tinder-Geschichte parat.

Er erzählt sie auf der Spendenplattform "gofundme", bei der er bittet, Geld für ein neues Badfenster zu bekommen. Die Feuerwehr von Bristol bestätigt die Story – und liefert die passenden Bilder.

Wait what? Feuerwehr? Badfenster?

Ja, Feuerwehr. Denn bei Liam zuhause ging leider einiges schief. Aber von vorn:

"Wir hatten einen schönen Abend und genossen unser Zusammensein", schreibt Liam zunächst über sein Date.
Nach dem Essen seien beide zu ihm gegangen, "für eine Flasche Rotwein und eine Scientology-Doku".
Dann musste sein Date auf Toilette. Und kam wenig später zerknirscht wieder.
Leider hatte sie "ein großes Geschäft" verrichtet, das nicht ganz runtergespült wurde.
In ihrer Panik warf sie es in Klopapier eingewickelt aus dem Fenster – doch es blieb auf einem Sims liegen.
Beide beschlossen, den Haufen wieder reinzuholen. "Sie war gymnastische Turnerin", schreibt Liam.
Was passieren musste: Liams Date blieb im Kippfenster stecken. Und die Feuerwehr musste ran:
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Die Feuerwehr hat sich über den Ausflug gefreut:

Der Vermieter eher weniger: Weil das Fenster kaputt ging, forderte er Geld für ein Neues. Deshalb startete Liam die Kampagne auf "gofundme". 

Umgerechnet 220 Euro wollte Liam haben – weil seine Geschichte bei den Lesern gut ankam, ist mittlerweile das Zehnfache zusammengekommen.

Es ist übrigens nicht die einzige Tinder-Story, die ... äh ... ein beschissenes Ende nahm:


Gerechtigkeit

Saudi-Arabien tötet Kinder im Jemen. Die Uno verschweigt das – aus Gründen

Im Jemen herrscht seit bald drei Jahren ein schrecklicher Krieg. Im Land im Süden der Arabischen Halbinsel kämpfen seit 2014 verfeindete Milizen gegeneinander. 

Wenig später begannen mehrere arabische Länder unter Führung Saudi-Arabiens den Jemen zu bombardieren. Die Uno warnt mittlerweile vor der "größten humanitären Katastrophe der Welt". (Mehr zum Konflikt)

Was die Uno jedoch nicht tut: Kriegsführer Saudi-Arabien deutlich zu kritisieren.