Bild: Snapchat White House
Die Tiere sollen vor Thanksgiving begnadigt werden.

Thanksgiving ist einer der beliebtesten Feiertage in den USA – und voller Rituale. Eines davon: Die Truthahn-Begnadigung durch den US-Präsidenten. Während Tausende Truthähne in den Backöfen der Nation schmoren, werden zwei Auserwählte vom Präsidenten verschont. George Bush hat die Tradition 1989 eingeführt.

In diesem Jahr führt erstmals Donald Trump solch eine Truthahn-Begnadigung durch. Und den Vögeln geht es schon jetzt richtig gut – denn sie wohnen in einem Luxushotel.

Trump wird die Truthähne laut dem Weißen Haus am Dienstag begnadigen. Die beiden Tiere kommen aus Minnesota und wurden bereits am Sonntag in die Hauptstadt Washington geflogen. Und wie es sich für Gäste Trumps gehört, schlafen sie im Luxushotel. 

Die Vögel wurden im Willard Intercontinental Hotel untergebracht, wo die Suiten zwischen 200 und 3500 Dollar die Nacht kosten.

Auf Snapchat zeigt das Weiße Haus, wie es den Truthähnen so geht:
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Laut Time ist es nicht das erste Mal, dass Truthähne im Willard übernachten. Auch andere hätten nach ihrer Begnadigung dort genächtigt. Nach der Begnadigung sollen die Vögel übrigens nicht einen späteren heimlichen Tod sterben. Sie kommen nach "Gobbler's Rest", einer Truthahn-Pflegestation der Virginia-Tech-Universität.


Today

FDP lässt Jamaika platzen. Wie es jetzt weitergeht
"Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren."

Acht Wochen nach der Bundestagswahl und nach vielen Nächten der Verhandlungen steht fest: Eine Regierung aus Union, FDP und Grünen wird es nicht geben. FDP-Chef Christian Lindner hat das sogenannte Jamaika-Bündnis in der Nacht zum Montag für gescheitert erklärt. 

Lindner sagte: "Wir werfen niemanden vor, dass er für seine Prinzipien einsteht. Aber wir tun es eben auch." Auch nach Wochen der Verhandlungen gebe es immer noch zahllose Widersprüche und offene Fragen. Vor allem mit den Grünen sei sich die FDP nicht einig geworden. (Hier kannst du seine Erklärung nachlesen.)

Schwarz-Grün-Gelb ist somit gescheitert. Bundeskanzlerin Angela Merkel muss sich nach Alternativen umsehen.