Bild: unsplash.com/rawpixel
2 Fragen, 2 Antworten

21 Monate muss jeder Mann zwischen 18 und 35 in Südkorea zur Armee. Zwölf Musikstudenten wollten das nun mit allen Mitteln verhindern. 

Was war der Plan der Studenten aus Südkorea?

Die Musikstudenten hatten vor, anstatt zum Militär nur zu einem sozialen Ausgleichsdienst geschickt zu werden. Das darf man in Südkorea aber nur, wenn man als "physisch unfit" eingestuft wird. Durch die angespante Lage mit Nordkorea müssen alle Männer unter 28 in dem Land zum Militär. 

Die Bedingungen dort sind hart, man wird für bis zu zwei Jahre aus dem Privatleben gerissen und lebt abgeschottet. Beim Ausgleichsdienst hätten die Musiker aber nach Feierabend singen gehen können. (Nextshark)


Deshalb planten die Männer, ganz schnell richtig dick zu werden, um durch die Musterung zu fallen. (Deutschlandfunk Nova)

Über einen Messengerdienst sollen sie sich Tipps gegeben haben, wie man schnell zunimmt. Laut südkoreanischer Quellen hätten sie unter anderem fünfmal am Tag Pizza und Burger gegessen. Andere hatten die Strategie, große Mengen eines klebrigen Aloe-Safts zu trinken. 

Welche Konsequenzen erwarten die Studenten?

Erst einmal Übergewicht. Einer der Männer habe in einem halben Jahr knapp über 30 Kilo zugenommen. (The Korea Herald)

Das Verteidigungsministerium findet die Idee zumindest nicht witzig und hat angekündigt, an den Studenten ein Exempel zu statuieren. Wahrscheinlich ist, dass sie Männer nun trotz des Übergewichts eingezogen werden. Ein Urteil steht aber noch aus.  


Haha

Ig-Nobelpreis: Auf dieser Preisverleihung werden absurde Experimente geehrt

Jedes Jahr im September räumt an der Harvard-Universität eine Gruppe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Klischee auf, Wissenschaft sei langweilig: Seit 1991 wird hier jährlich der Ig-Nobelpreis verliehen, eine Art "Anti-Nobelpreis" für Forschung und Studien, die einfach nur absurd sind.