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Wenn du keine Zeit hast, das hier zu lesen, ist das genau dein Artikel!

Irgendeine Art Stress hast du immer: Lernstress, Stress in der Arbeit, Stress, weil du keine Arbeit hast, Stress mit dem Partner, Orgastress, Reisestress oder, wenn du eigentlich keinen Stress hast: Freizeitstress.

Und wenn du dich dann beschwerst, sagen die Leute immer: "Du musst dir eben mal Zeit zum Ausspannen nehmen!" Was ein ziemlich dummer Ratschlag ist, weil wenn du Zeit zum Ausspannen hättest, dann hättest du ja keinen Stress und müsstest folglich auch nicht ausspannen.

Wer wirklich Stress hat, der kann fürs Entspannen vielleicht gerade mal fünf Minuten entbehren. Zum Glück reicht das aber auch – wenn du dabei diese bewährten Tricks und Methoden verwendest.

1. Hör auf, dich zu beschweren!

Das hier ist die effektivste aber wahrscheinlich auch die schwerste Methode, mit deinem Stress klarzukommen. Denn natürlich fühlt es sich erst mal richtig gut an, Dampf abzulassen. Und in begrenztem Maß ist das auch befreiend und sinnvoll.

Also alle einmal zusammen:

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Aber jetzt hast du dich auch schon genug beschwert. Denn wenn dein Gehirn Übung darin bekommt, sich auf negative Gefühle zu konzentrieren, macht es das irgendwann ganz automatisch. Dann siehst du in allem nur noch die schlechtesten Aspekte und das stresst dich dann natürlich nur noch mehr.

Erster Schritt zur Stressbekämpfung ist darum: Übertreibe es nicht mit dem Meckern. Verbringe lieber nicht den ganzen Nachmittag in der Kaffeeküche, um mit Nora, Kevin und Tamara über den neuen Chef zu lästern. Übe stattdessen lieber Trick Nummer zwei…

2. Rede dir gut zu

Es ist so ein unfassbar totgetretenes Klischee, dass es fast schon weh tut, es auszusprechen. Aber: Positives Denken hilft. Versuche darum, dich auf die Dinge zu konzentrieren, die dir Spaß machen, und feuere dich bei allem anderen an wie ein billiger Personal Trainer:

Du kriegst das hin! Alles halb so schlimm! Heute Abend kaufst du dir zur Belohnung eine Familienpackung Schoko-Eis und isst das mit dem großen Löffel! Oder, mit den Worten des weisen Löwen Aslan:

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3. Umgib dich mit Freunden

Um mit deinen besten Buddys durch Spanien zu trampen, hast du wahrscheinlich keine Zeit. Aber mal eben via WhatsApp nachfragen, wie alles so steht, das geht immer. Noch besser ist, du rufst an. Fünf Minuten mit einem guten Freund über eigentlich gar nichts zu labern, wirkt Wunder gegen Stress.

(Telefonieren tut man mit dem grünen Button, wo der altmodische Telefonhörer drauf ist, aber keine Sprechblase. Gern geschehen.)

4. Noch besser: Küsse jemanden

Küssen ist ebenfalls ein sehr effektiver Stresskiller. Einziger Nachteil: Du brauchst jemand zweiten, der dich zurück-küssen will. Im Büro kann so jemand schwer zu finden sein, vor allem weil es in vielen Firmen immer noch verpönt ist, derlei Gesuche am schwarzen Brett auszuhängen.

Ein Lösungsansatz wäre es, diesen Artikel hier an diejenigen Kollegen und Kolleginnen weiterzuleiten, mit denen du ganz gerne mal für ein paar Minuten in Konferenzraum 3 verschwinden würdest. Die sind schließlich sicher auch gestresst.

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5. Umgib dich mit Tieren

Wenn du mit Menschen nicht kannst, oder deine Freunde sich nicht mehr bei dir melden, seit du sie gefragt hast, ob sie nicht mal zwecks Stressabbau mit dir knutschen wollen, kannst du immer auf Tiere zurückgreifen. Studien haben zum Beispiel ergeben, dass Hundebesitzer entspannter sind und mehr Selbstvertrauen besitzen als Menschen ohne Haustier.

Wenn dir deine Wohnung zu schade ist, als dass du sie komplett in Tierhaar eindecken möchtest, kannst du alternativ auch einfach Tiervideos gucken. Forscher haben nämlich nachgewiesen, dass diese Filmchen dein Konzentrationsvermögen steigern, Stress abbauen und allgemein glücklich machen. Oftmals reicht schon ein einzelnes Bild oder GIF, um einen positiven Effekt zu erzielen. Bitte sehr:

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6. Umgib dich mit Pflanzen

Wenn du auch Tieren nichts abgewinnen kannst, sind Pflanzen vielleicht eher was für dich. Schon ein kleiner Spaziergang durch den Stadtpark beruhigt das Gemüt. Wenn du dafür keine Zeit oder keinen Stadtpark hast, kannst du auch einfach dein Büro mit Blumen und Bäumchen vollstellen. So verbessert sich auch die Luftqualität an deinem Arbeitsplatz, was ebenfalls gegen Müdigkeit hilft.

Wenn dir selbst ein paar Gummibäume noch zu wild sind, kannst du die Natur übrigens auch einfach nur hören. Auf Seiten wie noisli.com kannst du dir einen beruhigenden Mix aus Blätterrauschen, Vogelzwitschern und Bachgeplätscher zusammenstellen.

7. Mache Kunst

Allein schon das Betrachten von Kunst soll beruhigend auf die Seele wirken. Wer jedoch selbst zum Pinsel – bzw. Bleistift, Kohle, Hammer und Meißel – greift, entspannt sich noch schneller und besser. Dabei ist es völlig egal, wie künstlerisch begabt du tatsächlich bist: Wenn dein Kätzchen am Ende so aussieht, als habe sie Salvador Dalí persönlich mehrmals mit dem Auto überfahren, dann hat das trotzdem keinen Einfluss auf die heilende Wirkung deiner Kunst.

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Zwei Regeln solltest du dennoch beachten:

  1. Frage deine Kolleginnen nicht, ob sie in der Mittagspause nackt Modell für dich stehen wollen.
  2. Nimm die doofe Baskenmütze ab!
8. Spül ab

Jede Handlung, und sei sie noch so langweilig, kann entspannend wirken – wenn du sie bewusst ausführst. Wenn du beim Abspülen die Wärme des Wassers empfindest, den Schaum auf deiner Haut spürst, den Zitronenduft des Spülmittel einatmest… ist das wie Meditation.

Ein weiteres, gutes Argument für diese Art Entspannung: Danach bist du nicht nur relaxed, deine Küche ist außerdem sauber.

9. Schaffe Ordnung auf deinem To-Do-Zettel

Den meisten Stress hat man, weil man ihn sich macht. Deshalb kann es hilfreich sein, sich einmal vor Augen zu führen, was von all den Dingen, die du heute erledigen wolltest, tatsächlich jetzt gleich gemacht werden muss. Oft stellst du dann fest, dass die Hälfte davon auch gern noch ein paar Tage warten kann. Und wenn Menschen mit neuen Aufgaben auf dich zukommen, sagst du, so schwer es dir auch fallen mag, einfach mal:

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Verabschiede dich bei der Gelegenheit auch gleich von deinem Perfektionismus. Das letzte Prozent Perfektion kostet nämlich in der Regel fast genau so viel Kraft und Nerven wie die ersten 99. "Gut genug" ist, wie der Name schon sagt, meistens gut genug. Und wenn du dafür ein bisschen Seelenfrieden zurückbekommst, war es das allemal wert.

10. Ommmmmmmmm...

Fürs Meditieren brauchst du nichts außer ein paar Minuten Ruhe und ein kleinwenig Übung. Schließe einfach die Augen und stelle dir einen beruhigenden Ort vor – eine Insel, eine Aue, dein Bett meinetwegen. Wenn deine Gedanken wandern, fängst du sie in aller Ruhe wieder ein und führst sie zurück zu deinem Ort der Entspannung.

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Du hörst das Rauschen der Wellen. Du riechst das Salz und den warmen Sand. Du hörst den Wind in den Palmen. Du spürst die Sonne auf deiner Haut. Du hörst die Möwen am Himmel, wie sie leise rufen: „Hey! Hallo, jemand zuhause??!!“

Seltsame Möwe. Klingt genau wie dein Chef.

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Pauken in der Bib, danach noch schnell zur Arbeit und bitte alles mit einem Lächeln – wächst dir auch manchmal alles über den Kopf?

Die Aktion Powerstress möchte dir dabei helfen, mit anstrengenden Phasen besser umzugehen! Denn ganz gleich, ob durch Sport oder Meditation – jeder kann lernen, mit kleinen Tricks besser mit Stress klarzukommen.

Für die Erste Hilfe gegen Dauerstress verraten dir unsere Stressexperten in ihren Videos, wie du mit einfachen Tricks deinen Alltag stressfreier gestalten und bewältigen kannst. Außerdem bietet dir die AOK mit AOK-liveonline kostenlose Webinare, die du bequem zu Hause oder zwischen den Vorlesungen anschauen kannst. Hier erfährst du in erstklassigen Vorträgen und Seminaren, wie du effizient und zielsicher lernst, Prüfungen meisterst, Studium und Freizeit in Balance bringst und vieles mehr!

Zusätzlich kannst du testen, wie du mit Stress klarkommst und was du optimieren könntest, um Dampf abzulassen. Unsere beiden Stressexperten helfen dir dabei!

Gib dem Stress keine Chance – mach jetzt mit und schalt um auf positive Energie!

aok-on.de/stresstest


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