Bild: Marcus Führer / dpa
Ist so ein Smart Home vielleicht doch nicht so smart?

Du drehst deine Heizung noch selber per Hand auf, wenn dir kalt ist? Wow, das ist so 2015. Gibt's doch heutzutage 'ne App für, Mensch! Dann musste nicht mal von der Couch aufstehen, mega praktisch! Außer, jaaaaa....

Wenn der Server des Anbieters ausfällt, musst du leider frieren.

Genau das ist gerade passiert. Die Server des "Smart Home"-Anbieters Netatmo sind ausgefallen und frierende Nutzerinnen und Nutzer haben sich auf Twitter beschwert.

Zum Beispiel Kieran aus Irland:

Auch Andy aus England friert und fragt beim Hersteller nach, ob man den Boiler auch irgendwie anders anschmeißen kann. 

Der Hersteller meldete sich am nächsten Morgen bei denen, die sich beschwert hatten. Die Aussage: Man sei mit einer "unerwarteten Situation" konfrontiert gewesen und habe hart daran gearbeitet, damit so etwas nicht nochmal vorkommt. 

Auf Twitter machen sich viele über die Panne lustig. 

Sie finden: Smart Homes sind Quatsch. 

Dieser User findet es dumm, so etwas Wichtiges wie die Heizung einem Anbieter anzuvertrauen, der nur online funktioniert – alles für ein bisschen Bequemlichkeit

Ein anderer meint offenbar, schon oft vor solchen Problemen gewarnt zu haben. 

Laut einigen Twitterern war aber nicht nur der Serverausfall das Problem, sondern auch die Unwissenheit einiger "Smart Home"-Besitzerinnen und Besitzer. Denn: Angeblich kann man die Heizung durch einen einfachen Knopfdruck auch manuell starten. 

Da die Server jetzt aber wieder funktionieren und sowas sicher nie wieder vorkommt, können wir uns jetzt überlegen, was wir als nächstes Durchdigitalisieren

Unser Vorschlag: Wie wär's mit der Klospülung per App? Das Handy hat man ja eh immer schon in der Hand. 



Today

Frankreich wirbt mit Trumps Gesicht für die Europawahl – als Abschreckung
Drei Antworten zur Aktion.

Donald Trump ist ungewollt zur Werbefigur für die Wahlen des Europaparlaments im kommenden Frühjahr geworden. In Straßburg sind hunderte Plakate mit seinem Gesicht aufgetaucht.

1 Was ist da los?

Die Europäische Union hat bereits jetzt ihre Werbekampagne für die Europaparlamentswahlen im Mai 2019 begonnen. Ein Teil davon ist offenbar auch Donald Trump. Auf Plakaten an Bushaltestellen in ganz Straßburg ist das Gesicht von Trump zu sehen, das teilweise von einem Stern in den Farben der europäischen Flagge bedeckt ist.

Daneben steht der Spruch: