Bild: Lionsgate
"Man Down" im Wortsinn.

Vergangene Woche feierte der Film "Man Down" von Shia LaBeouf in Großbritannien Premiere. Es ist ein Drama über einen Soldaten, der aus Afghanistan heimkehrt. Eigentlich ein Stoff, wie für's Kino gemacht.

Doch den Film wollte nur eine einzige Person sehen. Am kompletten Eröffnungswochenende. In ganz Großbritannien. Das berichtete "Variety" unter Berufung auf die britische Kinovereinigung. Demnach habe "Man Down" insgesamt 7,21 Pfund eingespielt, umgerechnet rund 8 Euro.

Ob wirklich nur eine Person im Film war – oder vielleicht ein Pärchen mit einem "2 für 1"-Angebot – ist unklar. Aber dass das Einspielergebnis insgesamt so schlecht ist, liegt vor allem daran, dass nur ein Kino in der Stadt Burnley den Film zeigen wollte. 

Denn tatsächlich wurde er bereits 2015 in Venedig vorgestellt und ist bereits als Video on Demand im Netz verfügbar.

Trotzdem mal reinschauen? Hier ist der Trailer:

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Endlich mehr Wifi – denn die Bundesregierung plant ein neues Gesetz

Konkret heißt es "Telemediengesetz" und legt fest, unter welchen Bedingungen WLAN-Hotspots in Deutschland eingerichtet werden können. Bislang war das ziemlich streng, jetzt hat die Bundesregierung eine entscheidende Lockerung gebilligt. 

Die "Störerhaftung" soll ab sofort abgeschafft werden, berichtet die "Tagesschau". Unter dem Begriff verstehen die Politiker, dass jeder, der ein offenes Netz anbietet, dafür haftet, was andere beim Surfen anstellen. Kauft also ein Kunde in einem Café-WLAN illegal Waffen im Netz, dann haftet der Café-Betreiber, lädt ein Kunde in einem Geschäft illegal Filme runter, ist der Besitzer in der Verantwortung.