Bild: Thomas Borchert/dpa

Gerade hat man noch bewiesen, dass man zum schlauesten Nachwuchs des Landes gehört, schon fangen die Dummheiten wieder an. Wer gerade sein Abitur bestanden hat, muss das feiern – manchmal nicht nur mit Partys, sondern auch mit Sex.

In Norwegen haben sich die Abiturienten und Abiturientinnen – Russer genannt – da eine besondere Herausforderung einfallen lassen. Für ihre Party-Zeit stellen sich die Absolventinnen und Absolventen teilweise rund 100 Mutproben, die oft auch noch in der Zeitung veröffentlicht werden.

Auf der Liste im Ort Ringsaker stand diesmal: geschützter Sex auf allen drei Kreisverkehren im Ort. Und: nackt über eine Brücke laufen.

Doch das halten nicht alle für eine gute Idee:

Er wolle kein Spielverderber sein, betonte der Leiter der Straßenverwaltung. "Aber, liebe Russer, es gibt 97 andere Mutproben, die ihr erfüllen könnt."

Bitte kein Sex im Kreisverkehr – das sei gefährlich, denn Autofahrer könnten überrascht und abgelenkt werden "und ganz vergessen, dass sie Auto fahren".

Wer sich fragt, wie man Abiturienten eigentlich auf der Straße erkennt? Wochenlang fahren Norwegens Abiturientinnen jedes Frühjahr in rot und blau lackierten Mini-Bussen durch die Stadt. Dabei tragen sie rote und blauen Latzhosen und Mützen. 

Und hoffentlich auch ein Kondom.

Mit Material von dpa


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Bald könnte es keine Mini-Alkoholflaschen mehr an Supermarktkassen geben
Warum die Drogenbeauftragte fordert, die Fläschchen zu verbannen.

Suchtexperten warnen schon lange vor den Gefahren der letzten Meter an der Kasse: Hochprozentige Alkoholika in kleinen Fläschchen stapeln sich dort in den Regalen.

  • Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, ruft den Handel nun zum Umdenken auf. Hochprozentige Alkoholika würden an der Supermarktkasse "sozusagen als Mitnahmeartikel angeboten", sagte die CSU-Politikerin dem SPIEGEL."Vom Handel würde ich mir an diesem Punkt ganz klar mehr Sensibilität wünschen".