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Von Schwester zu Schwester.

Seit ihr euch kennt, streitet ihr euch. Also schon dein ganzes Leben lang. 

Ihr liebt euch, beklaut euch, seid wütend aufeinander und vertragt euch wieder. Geschwisterbeziehungen sind einzigartig. Und wenn du die jüngere in der Beziehung bist, dann musstest du dir früh Strategien überlegen, um dich durchzuschlagen. 

Diese Dinge kennst du nur, wenn du eine große Schwester hast.

Du hast früh gelernt, mit welchen Tricks du deine Eltern auf deine Seite ziehen kannst. 
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Wenn die Worte fielen "Lass sie doch, sie ist jünger als du!" wusstest du: Du hast gewonnen. 
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Alle denken, dass du super sozial bist, weil du ja schon von klein auf deine Spielsachen teilen musstest.
Wenn die wüssten.
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Deine große Schwester hatte immer die coolsten Freunde. Und du wusstest genau, wie du dich reinwanzen kannst: 
MAAAMAAAA, sie lässt mich nicht mitspielen!
Du, immer.
Deine Schwester fand das immer total blöd. Bis heute will sie nicht einsehen, welche Bereicherung du damals für die Gruppe warst.
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Eine große Schwester haben, das bedeutet: Du hast nicht nur einen, sondern zwei Kleiderschränke.
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In der Schule haben die Lehrer dich aus Versehen mit ihrem Namen angesprochen. 
Überhaupt: Wenn du jedes Mal einen Euro bekommen hättest, wenn jemand sagt "Du bist doch die kleine Schwester von…"
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Du kennst alle ihre Schwachstellen. Und nicht immer hast du davor zurückgescheut, dir dieses Wissen zunutze zu machen. Niemand wurde verletzt, wenn du bekommen hast, was du wolltest. 
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Es gibt schon auch einiges, wofür du ihr dankbar bist.
Dafür, dass sie eure Eltern dafür sensibilisiert hat, dass man um 22 Uhr keine Party verlassen kann. 
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Und du ihnen dann nur noch klar machen musstest, dass es nur logisch ist, wenn du noch zwei Stunden länger bleiben darfst als sie damals.    
Dafür, dass sie dir ihren Ausweis geliehen hat (also, "geliehen hat"), damit du mit 16 schon an den Türstehern vorbei konntest.
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Dafür, dass sie sich Zeitschriften gekauft hat, die du dir damals noch nicht kaufen durftest, und sie dir ausgeliehen hat. (Also, "ausgeliehen hat".)
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Es gab auch Dinge, um die musstet ihr streiten:
Den Platz auf dem Beifahrersitz.
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Das Badezimmer.
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Die Fernbedienung!
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Inzwischen bist du schon lange volljährig – aber sie behandelt dich immer noch wie ein kleines Kind. Das. Nervt.
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Aber wenn du ganz ehrlich bist: Du genießt es auch. Ein bisschen. Und ja, ok, du hast sie auch sehr lieb. 
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(Sie wird das nie erfahren.)

Fühlen

Das ist die traurige Geschichte hinter dem Weltgeschwistertag
"Ich wollte sein wie sie."

Sie klauen uns den Lieblingspulli aus dem Schrank, petzen bei den Eltern oder sagen uns ins Gesicht, wie peinlich wir sind: Es gibt kaum jemanden, der so ehrlich und rücksichtslos sein kann, wie die eigenen Geschwister – und kaum jemandem, von dem wir so viel lernen, mit dem wir uns so verbunden fühlen können.

Im Alltag geht das oft unter. 

Geschwister begleiten uns den Großteil unseres Lebens, sie sind für viele selbstverständlich.