Der Dialekte-Lernkurs.

Aus "Brötchen" wird "Semmel" oder "Schrippe", aus dem einfachen "Hallo" wird "Tach" oder "Servus". Nur da, wo ich ursprünglich herkomme, bleibt "Brötchen" einfach "Brötchen" und "Hallo" bleibt "Hallo". Denn ich komme aus Hannover, wo das höchste Hochdeutsch – und damit leider auch das langweiligste Deutsch – gesprochen wird. 

Zum Glück habe ich aber Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Regionen, die noch Hoffnung für meine sprachliche Individualität haben und mir ihre Dialekte beibringen

Wie Dilan versucht, mir Schweizerdeutsch zu erklären, seht ihr im Video.


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"Black Mirror: Bandersnatch" hat noch ein geheimes Ende nach den vielen Enden – so findest du es
Es ist wirklich sehr absurd.

Auf Netflix gibt es derzeit den extrem verwirrenden Film. "Black Mirror – Bandersnatch" ist interaktiver, die Zuschauerin oder der Zuschauer muss für den Protagonisten Eintscheidungen treffen

Die Folgen von "Black Mirror" sind sowieso schon anstrengend dystopisch. Nun wird auch noch die Handlung verwirrend. Denn was dem Hauptdarsteller passiert oder nicht passiert orientiert sich daran, wie die Handlungslenker vor dem Bildschirm zwischendurch entscheiden.

Es wird die Geschichte von Stefan erzählt, einem jungen Programmierer im Jahr 1984, der einen Roman als Videospiel herausgeben möchte. Schon der Roman "Bandersnatch", der seinem Videospiel als Vorlage dient, lebt davon, dass der Leser verschiedene Entscheidungen treffen kann. Das Spiel soll genauso funktionieren. Und der Film – nun ja – funktioniert genauso.

Insgesamt soll es zwölf Auflösungen der Geschichte geben – je nachdem, wie Stefan zwischendurch dirigiert wird.

Die ersten Entscheidungsmöglichkeiten drehen sich um die Auswahl des Frühstücks und der Musik, die Stefan auf dem Weg in die Stadt hört. Beides völlig irrelevant für den weiteren Verlauf der Story. Doch schon Entscheidung Nummer drei kann zu einem vorzeitigen Ende führen.